- 20.01.2012, 12:30:04
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Stöger: Bewusstsein für Herzrhythmusstörungen stärken
Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern rechtzeitig erkennen und therapieren
Wien (OTS) - "Vorhofflimmern ist die häufigste
Herzrhythmusstörung, von der in Österreich etwa 100.000 Personen
betroffen sind. Bewusstsein zu schaffen und gezielte Aufklärung
anzubieten ist in diesem Zusammenhang eine wichtige
gesundheitspolitische Aufgabe", sagte heute, Freitag,
Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich der gemeinsamen Enquete
mit der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft zum Thema
"Vorhofflimmern". Es handle sich dabei um eine Erkrankung, die mit
zunehmendem Alter häufiger werde, oft asymptomatisch verlaufe und mit
einem erhöhten Schlaganfall-Risiko einher gehe.
Patientinnen und Patienten mit Schlaganfällen leiden oftmals lange an
potentiellen schweren Folgewirkungen. Aus diesem Grund biete das
Gesundheitsministerium in Kooperation mit der Österreichischen
Kardiologischen Gesellschaft mit dieser Enquete die Gelegenheit, in
einen multidisziplinären Wissens - und Erfahrungsaustausch zu treten
und über Möglichkeiten der Prävention, der rechtzeitigen Erkennung
und der adäquaten Therapie von Vorhofflimmern zu diskutieren.
"Die Kooperation und der Austausch der medizinischen Fachdisziplinen,
die Steigerung der Aufmerksamkeit und die sinnvolle,
patientenorientierte Umsetzung der neuesten wissenschaftlichen
Erkenntnisse sind mir ein großes Anliegen", so Stöger. Das gemeinsame
Ziel dabei sei es, durch vermehrte Aufklärung, verbesserte
Prävention, forcierte Früherkennung und der darauf folgenden raschen
und gezielten medizinischen Behandlung die Rate der durch
Vorhofflimmern hervorgerufenen Schlaganfälle zu vermeiden und zu
reduzieren und damit die Lebensqualität von Patientinnen und
Patienten zu verbessern, schloss Stöger.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Gesundheit Fabian Fußeis, Pressesprecher Radetzkystraße 2, 1030 Wien Tel.: +43/1/71100-4505 , Fax: +43/1/71100-14304 mailto:[email protected] http://www.bmg.gv.at
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