- 19.01.2012, 17:25:50
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Nationalrat - Ablinger: Wer an der Kunst spart, spart an der Gesellschaft
Höhere Besucherzahlen in Bundestheatern und -Museen sehr erfreulich
Wien (OTS/SK) - "Wer an der Kunst spart, spart an der
Gesellschaft", betonte SPÖ-Kultursprecherin Sonja Ablinger am
Donnerstag in der Debatte über den Kulturbericht 2010 im Nationalrat.
Die öffentliche Finanzierung und Absicherung von Kunst und Kultur sei
ganz wesentlich, da diese Bereiche nicht marktkonform seien. Kunst
und Kultur dürfen demnach auch nicht Opfer der Krise werden, sagte
Ablinger. 330 Millionen Euro sind im Berichtsjahr 2010 für Kunst und
Kultur aufgewendet worden, was eine konstante Entwicklung in diesen
Bereichen bedeutet. ****
Erfreut zeigte sich die Abgeordnete über die Steigerung der
Besucherzahlen bei Bundesmuseen und Bundestheatern - neun Prozent bei
den Museen und zwei Prozent bei den Theatern. Die Einführung des
kostenfreien Eintritts in Bundesmuseen für Jugendliche bis 19 Jahre,
der mit 1.1.2010 in Kraft getreten ist, habe sogar zu einer
Steigerung von 24 Prozent in dieser Altersgruppe geführt.
Ablinger erwähnte auch einen negativen Aspekt im Kulturbericht. "Die
Bretter, die uns die Welt bedeuten, werden fast ausschließlich von
Männern bespielt", so Ablinger in Hinblick auf den Mangel an den
Regisseurinnen und Autorinnen in den Bundestheatern. "Eine
hundertprozentige Männerquote entspricht nicht unserem
kulturpolitischen Auftrag", sagte Ablinger. (Schluss) pl/sv
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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