• 19.01.2012, 15:08:21
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ÖH zu Bildungsvolksbegehren: es müssen endlich Taten folgen

Behandlung im Nationalrat darf nicht nur Gerede bleiben

Wien (OTS) - Heute wurde das Bildungsvolksbegehren im Nationalrat
behandelt. "Grundsätzlich freut es uns, wenn über das Bildungssystem
breit diskutiert wird und, dass es einen Sonderausschuss geben soll.
Wir sehen aber die große Gefahr, dass es sich bloß um
Lippenbekenntnisse handelt, die wie einstudiert klingen, aber kein
Wille dahinter steht. Das Bekenntnis, das Thema wirklich grundlegend
anzupacken und eine Reform des Bildungssystems vom Kindergarten bis
zu den Hochschulen vorzunehmen, nehmen wir den politischen
Verantwortlichen nicht ab", erklärt Martin Schott vom ÖH Vorsitzteam.

"Es muss sich schleunigst etwas am elitären Verständnis von Bildung
ändern - Österreich ist dabei, mit erfolglosen Diskussionen seine
Zukunft aufs Spiel zu setzen. Bildung rutscht in der
gesamtpolitischen Debatte immer mehr zurück. Geredet wird im
Hochschulbereich lediglich über Studiengebühren und
Zugangsbeschränkungen - die Regierung zementiert sich selbst ein", so
das Fazit von Angelika Gruber.

"Diese Themen muss die Regierung hinter sich lassen und sich
stattdessen zur Ausfinanzierung der Hochschulen und zu mehr
Studierenden bekennen. Erst dann kann sinnvoll diskutiert werden - ob
die PolitikerInnen das zustande bringen?", fragt sich Peter
Grabuschnig, ÖH Generalsekretär, abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Sara Scheiflinger, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]; http://www.oeh.ac.at

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