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OTS0170   17. Jan. 2012, 13:25

Zinggl zu den Salzburger Festspielen: "Ministerin Schmied muss die Kritik des Rechnungshofes ernst nehmen"

Grüne Forderung nach neuem Festspielfondsgesetz bleibt aufrecht


"Ministerin Schmied kann nicht länger die Kritik des
Rechnungshofes unbeachtet lassen", erklärt der Kultursprecher der
Grünen, Wolfgang Zinggl, zum nun vorliegenden Rechnungshofbericht
betreffend die Salzburger Festspiele. "Jeder kleine Kulturverein muss
seine Förderungen penibel abrechnen und hat bei auch nur den
geringsten Verstößen mit Konsequenzen zu rechnen - nur am Domplatz
galten offenbar jahrelang andere Regeln", kritisiert Zinggl.

"Es ist dringend notwendig, den Salzburger Festspielen eine
zeitgemäße Struktur zu verpassen", analysiert Zinggl. "Das
Direktoriumsduo Rabl-Stadler/Pereira braucht eine effektive
wirtschaftliche Kontrollinstanz. Die Grünen haben bereits 2010, als
die ersten Skandale um die Salzburger Festspiele aufgeflogen sind,
auf eine Neufassung des Festspielfondsgesetzes aus dem Jahr 1950
gedrängt. Ein entsprechender Antrag liegt seit 2010 unerledigt im
Kulturausschuss. Wie der Rechnungshof nun eindrucksvoll bestätigt,
waren unsere damaligen Befürchtungen leider gerechtfertigt."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0170 2012-01-17 13:25 171325 Jän 12 FMB0002 0158



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