- 11.01.2012, 11:15:19
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Einkommensschere - BZÖ-Schenk: "Reine SPÖ/ÖVP-Ankündigungspolitik"
BZÖ-Frauensprecherin fordert Abschaffung der Zuverdienstgrenze und einen Mindestlohn
Wien (OTS) - Die nach wie vor "gewaltig auseinanderklaffende"
Einkommensschere zwischen Männern und Frauen belegt ganz klar, dass
die Bundesregierung auch in dieser Frage eindeutig gescheitert ist.
"SPÖ und ÖVP betreiben seit Jahren lediglich eine reine
Ankündigungspolitik mit leeren Plattitüden", kritisierte heute
BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk. "Es müssen endlich konkrete
Maßnahmen gesetzt werden, die den Frauen wirklich was bringen. Vor
allem Frauenministerin Heinisch-Hosek hat bisher für die
österreichischen Frauen nicht wirklich was Entscheidendes geleistet".
"In den wenigen hellen Momenten bringen SPÖ und ÖVP wohl
populistische Vorschläge auf den Tisch, die dann einige Tage groß und
breit diskutiert werden. Nach dem Abschalten der TV-Kameras
verschwinden diese Ideen aber wieder sehr schnell im innenpolitischen
Nirwana", kritisierte Schenk, die eine Änderung der Rahmenbedingungen
unter Hinweis auf die BZÖ-Forderungen nach Abschaffung der
Zuverdienstgrenze und einen Mindestlohn von der Regierung
einforderte. "Wichtig wäre nun rasch ein vernünftiger gesetzlicher
Mindestlohn in der Höhe von 1.500 Euro brutto. Mit verbesserten
Rahmenbedingungen und ganz besonders mit dem Mindestlohn könnte dann
auch die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen verringert
werden", so Schrenk.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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