- 09.01.2012, 11:54:56
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Kärnten auch 2011 bei Betriebsansiedelungen und Expansionen erfolgreich
LR Dobernig präsentiert Bilanz der Entwicklungsagentur - 44 Projekte umgesetzt, über 450 Arbeitsplätze geschaffen bzw. abgesichert
Klagenfurt (OTS/LPD) - Die Entwicklungsagentur Kärnten GmbH (EAK)
konnte auch 2011 viele Betriebe ansiedeln und neue Arbeitsplätze
schaffen. Trotz des Konjunktureinbruches im zweiten Halbjahr wurden
44 Ansiedlungs- bzw. Expansionsprojekte erfolgreich umgesetzt und
damit über 450 neue Arbeitsplätze in Kärnten geschaffen bzw.
bestehende Arbeitsplätze abgesichert. Das gibt Finanz- und
Technologiereferent LR Harald Dobernig heute, Montag, bekannt.
"Die Entwicklungsagentur hat auch im abgelaufenen Jahr wieder gute
Arbeit geleistet und erreicht in Bezug auf die realisierten
Ansiedelungen bzw. Expansionen mit 44 Projekten einen neuen Rekord.
An der hohen Anzahl von österreichischen Projekten kann man erkennen,
wie wichtig es war, sich in den letzten Jahren neben der klassischen
Ansiedlung vermehrt auf die Innovations- und Expansionspläne der
Kärntner Betriebe zu setzen und diese beim Erhalt und Ausbau von
Arbeitsplätzen zu unterstützen", erklärt Dobernig.
Stärkster ausländischer Markt ist nach wie vor Italien mit zwölf
realisierten Ansiedlungs- bzw. Expansionsprojekten, gefolgt von
Deutschland mit sieben Projekten. Am dritten Platz bei den
ausländischen Investitionen ist mit vier Projekten Slowenien. Weitere
ausländische Projekte kommen etwa aus Großbritannien und Kasachstan.
Bei den 17 Österreichischen Projekten handelt es sich zur Hälfte um
erfolgreich betreute Expansionen, wie z.B. bei der Spittaler Firma
Lindner Recyling GmbH und zum anderen Teil um klassische
Neuansiedlungen, wie etwa die Niederösterreichische Gourmetbäckerei
Haubi's - Anton Haubenberger GesmbH, die ihren Alpen-Adria-Standort
in Poggersdorf errichtet hat. Im September eröffnete auch der neue
Schenker-Terminal am Klagenfurter Flughafen.
Ein Highlight bei den ausländischen Ansiedlungen ist die britische
Firma Intel Mobile Communications Austria, die im August in den
Technologiepark Villach eingezogen ist. Intel übernahm für rund eine
Mrd. Euro den Geschäftsbereich Wireless Solutions (WLS) von Infineon.
WLS tritt unter Intel als eigenständige Geschäftseinheit auf. Derzeit
forschen in Villach 22 Mitarbeiter im Bereich mobile Kommunikation,
ein Aufbau auf 30 ist geplant. "Die Gruppe in Villach hat eine hohe
internationale Reputation im Bereich komplexer Schaltungstechnik auf
modernsten Technologien erworben. Die Expertise der Mitarbeiter hat
Intel dazu bewegt, einen eigenen Standort in Villach zu eröffnen",
erklärt Geschäftsführer Andreas Bertl die Beweggründe für den
Standort im Technologiepark.
"Damit sind wieder hochwertige Arbeitsplätze im Bereich Forschung &
Entwicklung entstanden. Das ist ein weiterer Schritt nach vorne und
eine Stärkung unserer Position als Forschungs-, Technologie- und
Innovationsstandort", so Dobernig, für den die Absicherung der
vorhandenen und Schaffung weiterer Arbeitsplätze im
Technologiebereich von großer Bedeutung ist.
Als Beispiel für eine inländische Ansiedlung kann das Joint Venture
der Firma Kruschitz aus Völkermarkt mit einem niederösterreichischen
Partner im Bereich Kunststoffrecycling genannt werden. Gemeinsam
wurde die KR Kunststoff-Recycling GmbH mit Sitz in Kühnsdorf
gegründet, die sich auf die Verwertung von Kunststofffolien
konzentriert und im 1.Quartal 2012 mit dem Betrieb starten wird.
Dadurch werden mittelfristig 35 neue Arbeitsplätze in Unterkärnten
geschaffen und nunmehr der gesamte Kunststoffrecyclingbereich im
Firmenverbund der Firma Kruschitz abgedeckt.
"2011 war für die klassische Betriebsansiedlung recht turbulent. Vor
allem im zweiten Halbjahr wurde ein vorsichtigeres Agieren der
Unternehmen sichtbar, was von Firmenvertretern mit den zukünftigen
Konjunkturprognosen begründet wurde. So haben viele italienische
Interessenten größere Investitionsentscheidungen verschoben. Es zeigt
sich, dass Investitionsentscheidungen von ausländischen Firmen eher
in kleinen Schritten erfolgen, d.h. dass Erstansiedlungen mit einer
geringen Zahl an neu geschaffenen Arbeitsplätzen umgesetzt werden, um
zuerst den Markt zu testen. Ins neue Jahr nehmen wir über 200
Ansiedlungsprojekte und Erstanfragen mit, ich bin zuversichtlich,
dass wir daraus auch 2012 viele konkrete Ansiedlungen und Expansionen
lukrieren können", blickt EAK-Geschäftsführerin Sabrina
Schütz-Oberländer positiv ins neue Jahr.
Mehr Informationen unter: www.madeinkaernten.at
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
http://www.ktn.gv.at
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