Kärntner Tageszeitung - Kommentar von Claudia Grabner: Die FPK - und ihre "gesunde" Politik
Klagenfurt (OTS) - "In einem so sensiblen Bereich wie der
Gesundheitspolitik haben Versuche der Eigeninszenierung nichts
verloren." Rätselhafterweise spricht diesen Satz mit FPK-Klubchef
Kurt Scheuch jener stramme Macher, der in einer österreichweit
beispiellosen Aktion Gesundheitsreferent Peter Kaiser entmachtet hat.
Allerdings: Jetzt greift offensichtlich auch die Entmachtung zu kurz
- Kaiser soll aus dem Amt geworfen werden. Referatsentzug nennt man
das. Nach FPKscher Lesart, weil er "ein Arbeitsverweigerer" ist.
Dafür "arbeitet" Scheuch umso eifriger - an einer
Privatisierungsstrategie, die man bislang empört dementiert hat.
Gestern aber nahm sich "der Kurtl" das Blatt vom Mund und sprach
Klartext: Auf dem Krankenhaus-Areal soll eine Kabeg(!)-Privatklinik
für die reiche Patientenklientel entstehen. Bestückt mit
Primarärzten(!), die dort ihre Privatpraxen(!) einrichten können.
Wäre es nicht so absurd, man möchte rufen: "HC, da schau her, wie
deine FPK-Freunde deine Robin-Hood-Allüren als Geschwafel
entzaubern."
Im Übrigen: Man könnte den gleichen Satz an LH Gerhard Dörfler
richten ...
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