LR Ragger: Unterstützung auch für Abwehrkämpferwitwen

Hilfe für alle Opfer von politischen Gräueltaten

Klagenfurt (OTS) - "Im Zuge der Zuwendungen des Landes für Anspruchsberechtigte nach dem Opferfürsorgegesetz zum Jahreswechsel werden auch die noch lebenden Witwen der Abwehrkämpfer von der Sozialabteilung dieselbe Zahlungen aus dem Sozialreferat erhalten", teilt Kärntner Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger mit.
Für ihn ist eine Unterstützung des Landes für all jene, welche durch politische Gräueltaten und Willkürakte geschädigt worden sind, eine notwendige und wichtige Geste. Damit umfasst seien vor allem Opfer der NS-Diktatur aber weiters auch Witwen von Abwehrkämpfern oder Betroffene von Partisanenverbrechen nach dem 2. Weltkrieg, erklärt LR Ragger.
Alle entsprechenden Anträge würden von der Sozialabteilung wohlwollend geprüft, so Ragger. Aus dem Ansatz "Hilfe in besonderen Lebenslagen" seien bereits Ansuchen von solchen Opfern positiv erledigt worden und zwar mit höheren Beträgen als den 75 Euro.
LR Ragger stellt auch die Frage, ob die Mindestsicherung, ehemals Sozialhilfe welche in erster Linie besteht, um Menschen, die aus verschiedensten Gründen nicht in der Lage sind, den Lebensunterhalt für sich und ihre Familie aus Eigenem zu bestreiten, zu unterstützen, das geeignete Instrument für die Anerkennung von Opfern ist.
Es wären auch andere öffentliche Körperschaften aufgerufen, hierbei tätig zu werden. Für eine entsprechende Anerkennung politischer Opfer, welche wichtig ist, insbesondere auch um das Gedenken an die Vergangenheit und deren Opfer aufrecht zu erhalten und eine ständige Bewusstseinsbildung bei der jungen Generation zu fördern, sollten genügend Möglichkeiten und Wege außerhalb der Sozialhilfe bestehen, so Ragger abschleißend.

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