Lawinengefahr: Bundesheer stellt Hubschrauber und Soldaten für Rettungseinsätze in den Alpen
Darabos: "Bundesheer im Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung"
Wien (OTS/BMLVS) - Aufgrund der angekündigten Wetterlage mit
Schneeverfrachtungen am Wochenende werden Hubschrauber des
österreichischen Bundesheeres in erhöhte Bereitschaft gestellt. Vier
Hubschrauber des Typs Alouette 3 bzw. AB 212 sollen bei Bedarf die
Einsatzbereitschaft für Tirol und Vorarlberg verstärken. Bis Mitte
April halten sich Bergretter, Sanitäter, Fluglotsen, Piloten und
Hochalpinisten des Bundesheeres bereit, um nach Lawinenabgängen und
alpinen Unfällen zu helfen. "Ich bin stolz auf die Leistungen unserer
Soldaten. Das Österreichische Bundesheer ist im Einsatz für den
Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung", sagte
Verteidigungsminister Norbert Darabos.
Elf Einheiten mit jeweils 40 Soldaten sind in ganz Österreich
eingesetzt. Die Soldaten kommen aus allen Bundesländern, vor allem
aber aus Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten. Das alpin geschulte
Personal wird aus den Garnisonen Bludesch, Landeck, Innsbruck,
Absam, St. Johann in Tirol, Lienz, Spittal an der Drau, St. Johann im
Pongau, Saalfelden, Hochfilzen, vom Truppenübungsplatz Lizum und
Tamsweg gestellt. Darüber hinaus gibt es Lawineinsatzzüge in
Amstetten, Linz, Wr. Neustadt, St. Michael, und Klagenfurt.
Bei Bedarf fordern die Behörden die Hilfe des Bundesheeres an. Die
Steuerung der militärischen Einsatzkräfte erfolgt durch die
Militärkommanden in den Landeshauptstädten, in deren
Verantwortlichkeit das Katastrophenmanagement angesiedelt ist.
Die Lawineneinsatzzüge bestehen aus jeweils 40 Kadersoldaten, von
denen jeder einzelne über spezielle Gebirgsausbildungen verfügt. Im
Einsatz führen sie eine komplette Schitourenausrüstung, Verpflegung
für zwei Tage und ein zweikanaliges Verschüttetensuchgerät mit sich.
Außerdem versieht in jedem Einsatzzug ein Sanitäts-Unteroffizier
Dienst, der in der Lage ist, vor Ort erweiterte Erste-Hilfe-Maßnahmen
zu setzen.
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Andreas Strobl
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