SJ Burgenland fordert FP auf: "Endlich ausmisten"

SJ-Brandstätter: "Braune Sümpfe bei den Freiheitlichen sind viel zu tief"

Eisenstadt (OTS) - Anlässlich des kürzlich vom Nachrichtenmagazin NEWS und vom ORF Burgenland aufgedeckten "Neonazi-Versandskandals", wonach der ehemalige Vorsitzende der Jungen FP Burgenland bei einem Neonazi-Onlineversandhaus Materialien bestellt haben soll, fordert SJ-Landesvorsitzender Kilian Brandstätter nun Konsequenzen vom burgenländischen FP-Obmann Tschürtz: "In letzter Zeit wurden immer mehr Verbindungen freiheitlicher Funktionäre zum Rechtsextremismus bekannt - die FPÖ muss endlich ausmisten, gerade auch im Burgenland! Wer in politischen Funktionen ist und von einem Neonazi-Versand bestellt, ist reif für den Rücktritt!"

Der Betroffene habe sein Amt als Vorsitzender der Jungen FP noch bis zur Mitte des vergangenen Jahres ausgeübt und sitzt für die FP im Eisenstädter Gemeinderat. "Gerade Junge dürfen nicht zum Spielball des Rechtsextremismus werden! Neonazipickerl in Eisenstadt, Hakenkreuze in Oberwart - die Liste der bekannt gewordenen Fälle von Wiederbetätigung wurde im vergangenen Jahr - auch im Burgenland -immer länger. Die FP wäre gut beraten, wenn sie sich endlich einmal von Personen mit Neonazi-Hintergrund distanzieren würde. Die Vorfälle, die Freiheitliche in Verbindung mit NS-Gedankengut bringen lassen, häufen sich in letzter Zeit immer mehr und weisen auf eine Positionierung der FP am braunen Rand hin. Das ist kein Lausbubenstreich. Das muss Konsequenzen haben", schließt Brandstätter.

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