OTS0060   5. Jan. 2012, 10:57

SJ Burgenland fordert FP auf: "Endlich ausmisten"

SJ-Brandstätter: "Braune Sümpfe bei den Freiheitlichen sind viel zu tief"


Anlässlich des kürzlich vom Nachrichtenmagazin
NEWS und vom ORF Burgenland aufgedeckten "Neonazi-Versandskandals",
wonach der ehemalige Vorsitzende der Jungen FP Burgenland bei einem
Neonazi-Onlineversandhaus Materialien bestellt haben soll, fordert
SJ-Landesvorsitzender Kilian Brandstätter nun Konsequenzen vom
burgenländischen FP-Obmann Tschürtz: "In letzter Zeit wurden immer
mehr Verbindungen freiheitlicher Funktionäre zum Rechtsextremismus
bekannt - die FPÖ muss endlich ausmisten, gerade auch im Burgenland!
Wer in politischen Funktionen ist und von einem Neonazi-Versand
bestellt, ist reif für den Rücktritt!"

Der Betroffene habe sein Amt als Vorsitzender der Jungen FP noch bis
zur Mitte des vergangenen Jahres ausgeübt und sitzt für die FP im
Eisenstädter Gemeinderat. "Gerade Junge dürfen nicht zum Spielball
des Rechtsextremismus werden! Neonazipickerl in Eisenstadt,
Hakenkreuze in Oberwart - die Liste der bekannt gewordenen Fälle von
Wiederbetätigung wurde im vergangenen Jahr - auch im Burgenland -
immer länger. Die FP wäre gut beraten, wenn sie sich endlich einmal
von Personen mit Neonazi-Hintergrund distanzieren würde. Die
Vorfälle, die Freiheitliche in Verbindung mit NS-Gedankengut bringen
lassen, häufen sich in letzter Zeit immer mehr und weisen auf eine
Positionierung der FP am braunen Rand hin. Das ist kein
Lausbubenstreich. Das muss Konsequenzen haben", schließt
Brandstätter.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0060 2012-01-05 10:57 051057 Jän 12 SJO0001 0222



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Landessekretär
0676 / 66 75 474

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