FPÖ-Mölzer: Nur Austritt aus Eurozone kann Griechenland retten

Athen steht trotz "Rettungspaket" in dreistelliger Milliardenhöhe wieder vor dem Staatsbankrott - Ohne eigene Währung wird Griechenland nicht wettbewerbsfähig

Wien (OTS) - Es sei unverantwortlich, in Sachen Griechenland
weiter zu machen wie bisher, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zur Warnung des griechischen Ministerpräsidenten Lucas Papademos vor einer Staatspleite im März. "2010 hat Athen bereits 110 Milliarden Euro von EU und IWF erhalten, ohne dass sich die Lage auch nur ansatzweise verbessert hätte. Deshalb ist mehr als fraglich, ob jene 130 Milliarden Euro, die Griechenland heuer bekommen soll, das Land aus der Krise führen können", erklärte Mölzer.

Daher sei zu befürchten, so der freiheitliche EU-Mandatar, dass sich Griechenland für die Eurozone, insbesondere für die erfolgreichen Mitgliedstaaten wie Österreich und Deutschland, zu einem Fass ohne Boden entwickle. "Aber auch den Griechen haben die großzügigen Finanzspritzen nichts gebracht. Das Land ist nicht wettbewerbsfähig geworden, mit der Wirtschaft geht es weiter bergab und ein Ende der Krise ist nicht in Sicht", stellte Mölzer fest.

Somit sei, wie der freiheitliche Europaabgeordnete forderte, der rasche Austritt Athens aus der Eurozone die einzige Lösungsmöglichkeit. "Nur mit einer eigenen Währung wird Griechenland in der Lage sein, durch Abwertungen seine Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen. Und den Geberländern wie Österreich und Deutschland kann nicht zugemutet werden, Griechenland auf Dauer durchzufüttern, weshalb ein radikaler Schritt zu setzen ist", schloss Mölzer.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003