FPÖ-Kickl: Solidarbeitrag der Alt-Politiker gefordert

Wien (OTS) - Im Zuge der Debatte um die Sanierung des Staatshaushaltes forderte heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl einen Solidarbeitrag der Alt-Politiker. "All jene Politiker, die auf ihren üppigen Polit-Pensionen nach altem System sitzen, sollen einen Beitrag leisten und auf einen Teil ihrer privilegierten Pensionen verzichten", regte Kickl an, zumal diese Alt-Politiker zu einem großen Teil nicht unerheblich für das Defizit des Staates verantwortlich seien.

Es sei für den österreichischen Steuerzahler unerträglich, fast täglich Tipps und Ratschläge aus der sogenannten "Fossil-Fraktion" zu erhalten und gleichzeitig deren Pensionsprivilegien finanzieren zu müssen, betonte Kickl, zumal diese Polit-Oldtimer a la Busek und Co in ihrer aktiven Zeit außer Schulden nichts zu Wege gebracht hätten..

Ebenso unerträglich für den Steuerzahler sei es, dass es noch immer aktive Politiker gebe, die im alten Privilegiensystem verharren und gleichzeitig "Solidarität" von den Bürgern einmahnen würden, nannte Kickl etwa Josef Cap und Peter Pilz. "Es ist höchste Zeit diese unzeitgemäßen Privilegien abzuschaffen", forderte Kickl. Ein bezüglicher Antrag sei bereits von der FPÖ eingebracht worden, erinnerte Kickl.

Auch sei es Fräulein Rudas anzuraten, einmal ein ernstes Wort mit ihrem Wiener Bürgermeister zu sprechen, denn dieser erwarte eine satte Politpension dafür, dass er den Wienerinnen und Wienern mit Gebührenerhöhungen das letzte Geld aus dem Börserl sauge, kritisierte Kickl die einäugige Sichtweise der SPÖ-Strategen. "Vor dem Hintergrund seiner Ansprüche ist Häupl wohl als Paradefall für die von der SPÖ geforderten Millionärssteuer einzustufen", so Kickl.

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