Semmering-Schnellstraße: Rettungsgasse rettet Leben!

Einsatzkräfte und ASFINAG danken den Autofahrerinnen und Autofahrern für ihr vorbildliches Verhalten

Wien (OTS) - Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage
haben gestern Autofahrerinnen und Autofahrer auf der S 6, Semmeringer-Schnellstraße vorbildlich die Rettungsgasse gebildet. "Diesmal ging es wirklich um Leben und Tod", erklärt Robert Pusterhofer vom Mürzzuschlager Bezirksfeuerwehrverband, "die Lenkerin war schwerst verletzt, da hat jede Sekunde gezählt. Durch die Rettungsgasse sind Feuerwehr und Rettung schneller an den Unfallort gelangt. Danke dafür an die Autolenkerinnen und Autolenker." Auch die Bergung des völlig zerstörten Autos konnte rascher durchgeführt werden, weil die Autofahrerinnen und Autofahrer die Rettungsgasse beibehalten haben. "Dieser tragische Unfall und das vorbildliche Verhalten der Autofahrerinnen und Autofahrer zeigt, dass die Rettungsgasse wirklich Leben rettet", sagen die ASFINAG Vorstände Alois Schedl und Klaus Schierhackl, "wichtig ist, dass alle bei der Rettungsgasse mittun. Danke an alle, die die Rettungsgasse bilden. Wir werden unsere Informationsoffensive auch in den nächsten Wochen fortsetzen."

Alle Infos zur Rettungsgasse finden Sie auf www.rettungsgasse.com

Rettungsgasse: Die wichtigsten Verhaltensregeln im Überblick

- Bilden Sie die Rettungsgasse bereits bei Staubildung bzw. stockendem Verkehr!

Die Rettungsgasse muss bereits bei Staubildung bzw. stockendem Verkehr gebildet werden - also VOR dem Stillstand des Verkehrs und auch dann, wenn noch kein Einsatzfahrzeug in Sicht ist. Wichtig: Die Rettungsgasse muss auch bestehen bleiben, wenn bereits Einsatzfahrzeuge durchgefahren sind. Sie darf erst aufgelöst werden, wenn der Verkehr wieder fließt.

- Die Rettungsgasse gilt auf Autobahnen, Schnellstraßen und Autostraßen

Die Rettungsgasse muss auf Autobahnen, Schnellstraßen bzw. Autostraßen mit baulicher Mitteltrennung gebildet werden. Auf allen anderen Straßen bzw. auch den Autobahnen, Schnellstraßen und Autostraßen ohne bauliche Mitteltrennung wird keine Rettungsgasse gebildet. Hier gilt wie bisher: Machen Sie den Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr, Rettung und Polizei so gut und schnell wie möglich Platz!

- Ein einfaches Prinzip: So funktioniert die Rettungsgasse

Alle Fahrzeuge auf der äußersten linken Spur fahren an den linken Fahrbahnrand und ordnen sich parallel zum Straßenverlauf ein. Alle anderen Fahrzeuge fahren so weit wie möglich nach rechts und ordnen sich am rechten Fahrbahnrand parallel zum Straßenverlauf ein. Dabei soll auch der Pannenstreifen befahren werden. Dadurch entsteht in der Mitte die Rettungsgasse!

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