Kfz-Gremialvorsteher Ernst: "Autokauf fördern, statt Forderung nach Luxussteuer"

Wien (OTS) - Forderung nach einer Luxussteuer schädigt Wirtschaftsstandort Österreich. Mit der NoVA (Normverbrauchsabgabe) existiert bereits eine Luxussteuer. Förderung von Neuwagenkäufen würde heimische Wirtschaft ankurbeln.

Der Bundesgremialobmann des österreichischen Kfz-Handels, KR Burkhard Ernst, sieht in der Forderung von FPÖ-Chef Heinz Christian Strache eine Bedrohung für den österreichischen Wirtschaftsstandort. "Eine weitere Verteuerung des Autokaufs würde Österreichs Wirtschaft massiv schaden. Vielmehr sollte die erneute Einführung einer Förderung des Neuwagenkaufs diskutiert werden. Diese Maßnahme hat nach der Wirtschaftskrise 2008 zu einer deutlichen Konjunkturbelebung geführt", erklärt Bundesgremialobmann Ernst. Die Kfz-Branche, so Ernst, sei für zehn Prozent des gesamten Bruttoinlandsproduktes in Österreich verantwortlich. Jeder achte Arbeitsplatz wird durch die heimische Automobilbranche geschaffen.

Eine Luxussteuer auf den Kfz-Kauf existiert außerdem bereits, betont Ernst. Die Normverbrauchsabgabe (NoVA) wurde 1991 als Ersatz für die Luxusteuer eingeführt. Die Luxussteuer auf Kfz wurde im Jahr 1978 festgesetzt und betrug damals 30 Prozent. Die Differenz auf den damaligen Steuersatz von 18 Prozent wurde durch die NoVA wieder hereingebracht. In diesem Zusammenhang erscheint die Forderung der FPÖ nach der Einführung einer Luxusteuer besonders widersprüchlich:
Noch zu Jahresbeginn 2009 hat FPÖ Generalsekretär Harald Vilimsky die Abschaffung der NoVA gefordert.

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