FP-Nepp: "Erst Deutsch, dann Schule" - späte Einsicht Häupls oder doch nur Schmäh?

Im Gemeinderat ließ der Bürgermeister die alte FPÖ-Forderung mehrfach niederstimmen

Wien (OTS/fpd) - "Kinder, die nicht Deutsch sprechen, können einfach nicht in die Volksschule kommen", erklärt plötzlich auch Wiens Bürgermeister Michael Häupl. "Das erstaunt, nachdem er diese alte FPÖ-Forderung ja im Gemeinderat mehrfach niederstimmen ließ", wundert sich Wiens FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Dominik Nepp, "es ist nur zu hoffen, dass er tatsächlich - spät, aber doch - die Sinnhaftigkeit dieser Integrationsmaßnahme verstanden hat. Aber gerade bei diesem Bürgermeister kann man nicht sicher sein, ob das nicht nur ein Schmäh ist, mit dem er den Wienerinnen und Wienern Verantwortungsbewusstsein vorgaukelt."

Mit einer gewissen Sorge nahm Nepp die Ankündigung von Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch zur Kenntnis, heuer 1.500 neue Kindergartenplätze zu schaffen: "Nachdem dieser Herr sich bisher mehr als Umerziehungsstadtrat hervorgetan hat, kann man diese an sich gute Nachricht auch als gefährliche Drohung verstehen." Er verweist dabei etwa auf den gesellschaftlichen Amoklauf in den Gender-Kindergärten:
Buben müssen sich in diesen die Nägel lackieren, Mädchen ihre Kollegen zwicken. Nepp: "Mit solchem Unfug muss umgehend Schluss gemacht werden. Die Kinder haben ein Anrecht auf eine vernünftige, zukunftsweisende Betreuung." (Schluss)

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