FPÖ-Mölzer: Dänemark zeigt, dass man ohne Euro keine Nachteile erleidet

Allerdings wird dänischem EU-Vorsitz bei Lösung der Eurokrise nur eine Zuschauerrolle zukommen - Bedauerlich, dass Kopenhagen Türkei-Verhandlungen vorantreiben will

Wien (OTS) - Dänemark zeige, dass man als Nichtmitglied der Eurozone keine wirtschaftlichen Nachteile erleiden müsse, nahm heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zur turnusmäßigen Übernahme des EU-Vorsitzes durch Kopenhagen Stellung. "Mit der Beibehaltung der Krone sind die Dänen gut gefahren, und darüber hinaus widerlegen die Dänen das Dogma der EU-Fanatiker, wonach die Ablehnung des Euro mit Europafeindlichkeit gleichzusetzen sei", fügte Mölzer hinzu.

Zweifel äußerte der freiheitliche EU-Mandatar hingegen, ob es der dänischen EU-Ratspräsidentschaft unter Helle Thorning-Schmidt gelingen werde, die Eurokrise zu lösen. "Hier ist eher zu erwarten, dass die Dänen als Nichtmitglied der Währungsunion dasselbe Schicksal erleiden werden wie die Polen, die im zweiten Halbjahr 2011 den EU-Vorsitz führten. Die Richtung werden die deutsche Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy vorgeben, und der dänischen Regierungschefin Thorning-Schmidt wird wohl nicht mehr als die Zuschauerrolle bleiben", erklärte Mölzer.

Ablehnend äußerte sich der freiheitliche Europaabgeordnete zum Vorhaben Kopenhagens, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei voranzutreiben. "Die Türkei ist kein europäisches Land und zeigt nicht die geringste Bereitschaft, auf Europa zuzugehen. Anstatt mit Ankara sinnlose Beitrittsgespräche zu führen, sollte der dänische EU-Vorsitz lieber dafür sorgen, dass Serbien rasch den EU-Kandidatenstatus erhält", schloss Mölzer.

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