3-Tages-Erstbilanz Rettungsgasse: Lernphase noch nicht abgeschlossen

ASFINAG bietet den Medien Experten für Fragestunden und Interviews an

Wien (OTS) - Die Autofahrerinnen und Autofahrer haben das
Prinzip der Rettungsgasse bereits angenommen. In etlichen Fällen klappt die Rettungsgasse bereits gut - so etwa auf der A 7, der A 10 oder der A 12. Vor allem bei dreispurigen Autobahnen, etwa gestern auf der A 1, gibt es aber noch Informationsbedarf, hier hat die Rettungsgasse noch nicht geklappt. "Wir werden daher, so wie geplant, unsere Informationsoffensive auch in den nächsten Wochen fortsetzen", sagen die ASFINAG Vorstände DI Alois Schedl und Dr. Klaus Schierhackl, "vor allem die Bildung der Rettungsgasse bei drei oder mehr Spuren müssen wir noch besser erklären." Das System funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie auf zwei Spuren: Alle Fahrzeuge auf der äußersten linken Spur fahren so weit wie möglich an den linken Fahrbahnrand. Alle anderen Fahrzeuge, also die auf der mittleren und der rechte Spur, ordnen sich so weit wie möglich am rechten Fahrbahnrand ein. Auch auf den Pannenstreifen. Entscheidend ist, dass gleich rechts neben der äußersten linken Fahrspur eine zumindest 3,5 Meter freie Fahrgasse als Rettungsgasse frei bleibt!

Rettungsgasse: Die wichtigsten Verhaltensregeln im Überblick

- Bilden Sie die Rettungsgasse bereits bei Staubildung bzw. stockendem Verkehr!

Die Rettungsgasse muss bereits bei Staubildung bzw. stockendem Verkehr gebildet werden - also VOR dem Stillstand des Verkehrs und auch dann, wenn noch kein Einsatzfahrzeug in Sicht ist. Wichtig: Die Rettungsgasse muss auch bestehen bleiben, wenn bereits Einsatzfahrzeuge durchgefahren sind. Sie darf erst aufgelöst werden, wenn der Verkehr wieder fließt.

- Die Rettungsgasse gilt auf Autobahnen, Schnellstraßen und Autostraßen

Die Rettungsgasse muss auf Autobahnen, Schnellstraßen bzw. Autostraßen mit baulicher Mitteltrennung gebildet werden. Auf allen anderen Straßen bzw. auch den Autobahnen, Schnellstraßen und Autostraßen ohne bauliche Mitteltrennung wird keine Rettungsgasse gebildet. Hier gilt wie bisher: Machen Sie den Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr, Rettung und Polizei so gut und schnell wie möglich Platz!

- Ein einfaches Prinzip: So funktioniert die Rettungsgasse

Alle Fahrzeuge auf der äußersten linken Spur fahren an den linken Fahrbahnrand und ordnen sich parallel zum Straßenverlauf ein. Alle anderen Fahrzeuge fahren so weit wie möglich nach rechts und ordnen sich am rechten Fahrbahnrand parallel zum Straßenverlauf ein. Dabei soll auch der Pannenstreifen befahren werden. Dadurch entsteht in der Mitte die Rettungsgasse!

ASFINAG setzt Informationsoffensive fort

"Wir sind überzeugt, dass die Rettungsgasse bald für alle Autofahrerinnen und Autofahrern zur Selbstverständlichkeit wird. Denn wie wichtig sie ist, ist mittlerweile allen klar: Sie bringt bis zu 4 Minuten Zeitersparnis für die Einsatzkräfte und kann dadurch Leben retten", sagen die Vorstände der ASFINAG. Sie erinnern noch einmal an das Informationsangebot der ASFINAG: Informationsfolder mit einer genauen Anleitung gibt es bei allen ASFINAG-Mautstellen, bei allen Vignettenverkaufsstellen (Tankstellen), sämtliche Informationen zur Rettungsgasse erhalten Sie auch auf www.rettungsgasse.com oder bei der ASFINAG-Servicehotline unter 0800 400 12 400.

Interessierten Medien offeriert die ASFINAG Experten für Interviews, Fragestunden oder Chats. Anfragen bitte direkt an den Leiter der ASFINAG-Unternehmenskommunikation, Mag. Christian Spitaler unter 050 108 10 835 oder christian.spitaler@asfinag.at.

Mehr Informationen: www.rettungsgasse.com oder 0800 400 12 400

Rückfragen & Kontakt:

ASFINAG
Mag. Christian Spitaler, MAS
Pressesprecher
Tel.: +43 (0)50108-10835, Mobil: +43 664-60108 10835
mail to: christian.spitaler@asfinag.at
www.asfinag.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASF0002