Strompreisentwicklung in Österreich unter Inflationsrate

Oesterreichs Energie: Spitzenwert für intensiven Wettbewerb in Europa

Wien (OTS) - Der Strommarkt in Österreich gehört zu den wettbewerbsintensivsten in Europa und die österreichische E-Wirtschaft bietet ihren Kunden marktkonforme Preise und höchste Versorgungssicherheit. Während die Strompreise in Europa (EU27) vom ersten Halbjahr 2010 bis Mitte 2011 um sieben Prozent gestiegen sind, betrug der Preisanstieg in Österreich nur ein Prozent. "Die Entwicklung der Strompreise lag damit deutlich unter der allgemeinen Inflationsrate und wirkte inflationsdämpfend", erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung der E-Wirtschaft.

Strom für Haushaltskunden kostete in Österreich im ersten Halbjahr 2011 trotz einer der höchsten Steuer- und Abgabenbelastungen Europas im Schnitt 19,86 Cent. Damit liegt Österreich auf Platz sieben in der EU und im Mittelfeld vergleichbarer Länder. "Nach Kaufkraftparität gerechnet, ist Strom sogar in 16 der 27 EU-Länder teurer als in Österreich", so Schmidt.

Österreich gehört zudem zu den wettbewerbsintensivsten Ländern in Europa. Laut dem jüngsten Benchmarking-Bericht der EU-Kommission beträgt der Marktanteil der drei größten Lieferanten in Österreich 62 Prozent, der europäische Mittelwert liegt dagegen bei knapp 85 Prozent. Schmidt: "Ein niedriger Marktanteil der größten Unternehmen bedeutet in dieser Untersuchung hohe Konkurrenz, weil das als Hinweis auf höhere Konkurrenzfähigkeit kleinerer Mitbewerber gewertet wird."

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Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.000 Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte 2010 rund 60 Milliarden Kilowattstunden, davon 60 Prozent aus nachhaltiger Wasserkraft.

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