WIFO empfiehlt Deregulierung bei rezeptfreien Arzneimitteln

"Substantielle Preissenkungen ohne Qualitätsverlust" zu erwarten

Wals (OTS) - dm drogerie markt sieht sich in seiner langjährigen Forderung nach einer Liberalisierung des Vertriebs rezeptfreier Arzneimittel bestätigt: "Eine rigorose Deregulierung der Spannen und ein weitgehender Wegfall der Apothekenpflicht für nicht rezeptpflichtige Arzneimittel könnten den Preiswettbewerb deutlich beleben", konstatiert das WIFO in einer aktuellen Aussendung. Dass viel Spielraum für bessere Preise besteht, beweist dm in der Kooperation mit der Versandapothekenmarke "Zur Rose": Markenartikel werden hier um bis zu 40 % günstiger angeboten!

In einer aktuellen Studie beschäftigt sich das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) mit der "Rolle der Wettbewerbspolitik in der Inflationsbekämpfung". Neben dem Energiebereich sieht das WIFO vor allem bei rezeptfreien Arzneimitteln (OTC) die Möglichkeit, durch Deregulierung mehr Preiswettbewerb zugunsten der Konsumenten zu erzeugen - in einem Ausmaß, das bereits kurzfristig inflationsdämpfende Effekte bewirken würde: "Nicht rezeptpflichtige Arzneimittel, die in Österreich ausschließlich über Apotheken abgegeben werden, sind ein weiterer Markt, dessen Deregulierung ohne Qualitätsverlust substantielle Preissenkungen erwarten lässt", heißt es in einer aktuellen WIFO-Aussendung vom 1. Jänner 2012.

Nationale Regulierung schuld an hohen Preisen

"Das hohe Preisniveau resultiert aus den nationalen Regulierungsbedingungen: Durch eine durchgehende Regulierung der Wertschöpfungskette vom Fabriksabgabepreis über den Großhandelspreis bis zum Apothekerabgabepreis ist die Preisbildung den Marktkräften entzogen", kritisieren die Wirtschaftsforscher. "Da der Beratungsbedarf und das Schutzbedürfnis der Konsumenten wesentlich geringer sind als bei rezeptpflichtigen Medikamenten, könnte der Vertrieb dieser Selbstmedikationspräparate ohne Qualitätsverlust weitgehend freigegeben werden. Eine rigorose Deregulierung der Spannen und ein weitgehender Wegfall der Apothekenpflicht für nicht rezeptpflichtige Arzneimittel könnten den Preiswettbewerb deutlich beleben. Die zu erwartenden Preissenkungen wären substantiell", prognostiziert das WIFO.

Wettbewerb bringt bessere Preise und mehr Kundenorientierung

Dipl. BW Harald Bauer, Geschäftsführer von dm drogerie markt, sieht in dieser Analyse die jahrelange Forderung seines Unternehmens nach einer Liberalisierung im Vertrieb der rezeptfreien Arzneimittel bestätigt: "Pharmaindustrie, Pharmagroßhandel und Apotheker haben ein gemeinsames Interesse an möglichst hohen Preisen. Mehr Wettbewerb im Vertrieb würde automatisch den Druck auf die Hersteller erhöhen und so zu besseren Preisen für die Konsumenten führen. Und ein Wettbewerb zwischen einzelnen Vertriebsformen - beispielsweise zwischen Drogerie und Apotheke - würde sich nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Kundenorientierung positiv auswirken", ist Bauer überzeugt.

Seit rund einem Jahr steht dm in einer Kooperation mit der Schweizer Versand-Apothekenmarke "Zur Rose" (www.zurrose.at): Über 500 in Österreich zugelassene Original-Markenarzneimittel namhafter Hersteller werden hier mit Preisvorteilen von bis zu minus 40 Prozent an Kunden in Österreich verschickt.

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Pressesprecher dm drogerie markt Österreich

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