• 02.01.2012, 10:19:04
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Darabos: Luftraumüberwachung bleibt in österreichischer Hand

Klares Bekenntnis zur immerwährenden Neutralität - "Budget kann nicht über das Bundesheer saniert werden"

Wien (OTS/BMLVS) - Dem Vorschlag, die Überwachung des
österreichischen Luftraumes an ein anderes EU-Land auszulagern,
erteilte Verteidigungsminister Norbert Darabos heute, Montag, eine
klare Absage. "Ich bekenne mich klar zur immerwährenden Neutralität
und die selbstständige Luftraumüberwachung durch das Österreichische
Bundesheer ist ein integraler Bestandteil davon", sagte Darabos.

Er gehe davon aus, so der Minister, dass auch
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Kräuter, die Neutralität Österreichs nicht
in Frage stelle. Darabos verwies diesbezüglich auch auf die geltende
Beschlusslage innerhalb der SPÖ.

Den Spareffekt, der durch einen Verkauf der Eurofighter erreicht
werden könnte, bezeichnete Darabos als "enden wollend". "Wir müssten
die Eurofighter schließlich durch anderes Gerät ersetzen. Diese
"vielleicht gut gemeinte, aber sicher n"cht ausgegorene "Sparidee"
ist somit zu verwerfen", so der Minister. Darabos erinnerte auch
daran, dass es ihm bereits gelungen sei, durch Nachverhandlungen beim
Eurofighter-Vertrag 370.000 Euro einzusparen. "250.000 Euro davon
sind cash an die Republik gegangen", sagte Darabos.

Man habe in seinem Ressort bereits sinnvolle Sparmaßnahmen gesetzt,
betonte Darabos und verwies diesbezüglich auf die Reduktion von
schwerem Gerät (bis 2014 werden zwei Drittel der Panzer
ausgesondert), Liegenschaftsverkäufe und Personalmaßnahmen (1.000
Bedienstete werden eingespart, 200 davon wechseln ins
Innenministerium, 400 werden künftig im Finanzministerium tätig
sein). "Wir leisten unseren Beitrag durch sinnvolle Maßnahmen. Wer
aber glaubt, das Budget kann allein über das Bundesheer saniert
werden, der geht fehl", sagte Darabos.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
Andreas Strobl, Kabinett des Bundesministers
Tel.: 0664/622 11 74
mailto:[email protected]
www.bundesheer.at

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