• 31.12.2011, 10:46:08
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HC Strache: Darabos ist rücktrittsreif - Heer muss gerettet werden

Wien (OTS) - "Der SPÖ-Truppenversuch einen Zivildiener zum
Verteidigungsminister zu machen ist kläglich gescheitert", sagte
heute der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache der Darabos als
rücktrittsreif bezeichnete, denn dieser sei dabei die Sicherheit
Österreichs aufs Spiel zu setzen. Es sei mehr als unverantwortlich,
wenn Darabos nun daran gehe die schweren Waffen des Heeres billigst
zu verscherbeln und gleichzeitig eine Berufsarmee einführen wolle, so
Strache.

Alleine der Ausfall von rund 14.000 Zivildienern, der bei einer
Abschaffung der Wehrpflicht schlagend würde, sei ein Mega-Gau für das
österreichische Sozialsystem, sagte Strache, der davor warnte diesen
billigen Wahlkampfgag des Wiener Bürgermeisters in die Realität
umzusetzen. Es sei für die SPÖ an der Zeit sich von der
unrealistischen Forderung nach einer Berufsarmee zu verabschieden, so
Strache. Alle vergleichbaren europäischen Staaten, die eine
Berufsarmee eingeführt hätten, seien mit massiven
Rekrutierungsproblemen konfrontiert. In Österreich werde dies nicht
anders sein, warnte Strache.

Ebenso absurd seien die Abverkaufs- und Schließungspläne des
Verteidigungsministers, sagte Strache, der etwa auf Kanada verwies,
das jüngst seine hochtechnisierten Leopard-Panzer verkauft habe und
nun um viel Geld eben diese oder ähnliche Panzer wieder einkaufe.
Auch die von Darabos geplante Schließung der Heeresspitäler sei ein
irreversibler und völlig absurder Schritt, kritisierte Strache.
Einerseits dienten diese Spitäler als Reservekapazität für
Katastrophen, Seuchen und ähnliche Elementarereignisse und
andererseits seien diese Heeressanitätseinrichtungen unverzichtbare
Bestandteile der Sanitätsausbildung im Bundesheer, die sonst teuer
extern eingekauft werden müsste, sagte Strache.

Mit diesen jüngst bekannt gewordenen Plänen des
Verteidigungsministers sei dieser endgültig rücktrittsreif, bevor er
das Heer vollends ruiniert habe, forderte Strache den sofortigen
Rücktritt dieses Ministers. "Das Heer muss im Interesse der
österreichischen Bevölkerung vor Darabos geschützt werden", so
Strache abschließend.

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