• 29.12.2011, 11:31:31
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BZÖ-Spadiut: Stöger soll Rezeptgebühr-Erhöhung auf Eis legen

"Für alle Menschen sollen ab der 51. Medikamentenpackung pro Jahr die Rezeptgebühren wegfallen"

Wien (OTS) - "Gerade für das kommende Jahr bescheren SPÖ und ÖVP
den Österreichern ein finanzielles Belastungsjahr erster Güte, daher
muss der Gesundheitsminister reagieren und die Erhöhung der
Rezeptgebühr auf Eis legen. Auch die Rezeptgebührenobergrenze ist
höchst unsolidarisch", kritisierte heute BZÖ-Gesundheitssprecher Abg.
Dr. Wolfgang Spadiut.

Die Rezeptgebührenobergrenze von zwei Prozent des
Jahresnettoeinkommens bringt einen hohen Verwaltungsaufwand mit sich,
benachteiligt ebenso Menschen, die alleine leben, wie auch chronisch
Kranke und ist in einem bereits einkommensbasierend-finanzierten
solidarischen Gesundheitssystem höchst unsolidarisch, da es auch die
Leistungsansprüche nach dem Einkommen reglementiert", erklärte
Spadiut.

"Menschen mit einem hohen Medikamentenbedarf müssen unabhängig vom
Einkommen fair und im Sinne der Solidarität behandelt werden. Daher
muss für alle Menschen ab der 51. Medikamentenpackung pro Jahr die
Rezeptgebühren wegfallen - und das unabhängig vom Einkommen",
forderte Spadiut. "Das ist für alle - Beitragszahler und
Leistungsbezieher - fair und ohne zusätzliche Administration sofort
umsetzbar".

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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