• 28.12.2011, 11:22:41
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Mandl zur BMUKK-Broschüre: Die Unterrichtsministerin streut den Eltern Sand in die Augen

Schüler und Eltern wollen gute Bildung und Ausbildung - Schmied soll nicht in alte ideologische Muster verfallen

Wien (OTS) - "Wir waren die erste politische Kraft, die sich für
eine flächendeckende Ausweitung der Neuen Mittelschule und die
gleichzeitige Erhaltung der Gymnasien stark gemacht hat. Wir haben
uns im Interesse der Schülerinnen und Schüler durchgesetzt. Wenn die
Unterrichtsministerin nun in Broschüren wörtlich behauptet, die Neue
Mittelschule sei eine 'gemeinsame Schule der 10- bis 14-jährigen',
dann streut sie damit den Eltern Sand in die Augen. Denn diese
Behauptung ist schlicht und einfach falsch. Wir wissen zwar, dass es
stets das politische Kalkül von Schmied war, die Neue Mittelschule
nur als 'Mittel zum Zweck' der Abschaffung der Gymnasien zu
verwenden. Wir wissen aber auch, dass dieses Kalkül nicht aufgegangen
ist. Die Gymnasien bleiben erhalten. Die Hauptschulen werden zu Neuen
Mittelschulen aufgewertet. Das sollte auch Schmied endlich einsehen",
erklärt der Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und
Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP, LAbg. Mag. Lukas Mandl, zu
jüngsten Informationen über eine Broschüre der Unterrichtsministerin,
die in einem ÖBB-Zug aufliegt.

"Als Vater eines schulpflichtigen Kindes kann ich nachvollziehen,
dass viele Mütter und Väter zornig sind, weil sie das Gefühl haben,
dass die Unterrichtsministerin nur ihre Ideologie durchsetzen will,
statt das bestmögliche Schulsystem für die Kinder anzustreben.
Vielfach gegen anfänglichen Widerstand seitens der
Unterrichtsministerin haben es die ÖVP und speziell der ÖAAB in den
vergangenen Jahren geschafft, die dringenden und wichtigen
schulpolitischen Reformen umzusetzen. Die flächendeckende Ausweitung
der Neuen Mittelschule ist hier an allererster Stelle zu nennen. Dass
jetzt diese Broschüre aufliegt, ist ein Alarmsignal. Denn wenn solche
Falschinformationen verbreitet werden, dann zeigt das, dass Schmied
nicht davor gefeit ist, in alte ideologische Muster zu verfallen. Das
wäre nicht gut für die Schulen in Österreich. Schülerinnen und
Schüler sowie deren Eltern wollen nicht mehr und nicht weniger als
gute Bildung und Ausbildung. Darauf sollte alle Energie gerichtet
werden. Dazu fordere ich auch die Unterrichtsministerin auf", so der
ÖAAB-Generalsekretär.

Rückfragehinweis:

ÖAAB-Generalsekretariat
   Albrecht Oppitz
   Presse
   Tel.: +43 (1) 40 141 224, Fax: +43 (1) 40 141 229
   mailto:[email protected]
   www.oeaab.com

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