- 23.12.2011, 15:32:57
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FPÖ: Lausch: Verkehrssituation im Weinviertel weiterhin problematisch und ungelöst
ASFINAG-Vorstandsdirektor Schierhackl gesteht im Verkehrsausschuss indirekt Fehlplanung rund um A5 und S3 ein
Wien (OTS) - Im Rahmen des Verkehrsausschusses im Parlament musste
der Vorstandsdirektor der ASFINAG, Klaus Schierhackl, teilweise
zugeben, dass die A5 viel zu groß geplant wurde. Laut Schierhackl ist
das Verkehrsaufkommen auf der A5 zwischen Wien und Brünn zurzeit
nicht so hoch wie von der ASFINAG bei Planung und Bau angenommen.
"Somit wurde bei der A5 das Geld mit beiden Händen hinausgeworfen,
während bei der S3 - Weinviertler Schnellstraße, der kürzesten
Verbindung zwischen Wien und Prag, eine reine Sparvariante entstanden
ist", kritisiert der freiheitliche Nationalratsangeordnete Christian
Lausch. Die Verkehrsproblematik im Weinviertel sei dadurch nicht
einmal im Ansatz gelöst, so der Weinviertler Abgeordnete weiter.
Lausch sprach im Verkehrsausschuss von einer total misslungenen
Straßenbaupolitik im Weinviertel und kritisierte die
Überdimensionierung der A5 bei gleichzeitiger Unterdimensionierung
der S3 heftig. "Während bei der A5 Geld keine Rolle gespielt hat,
fehlt nun das Geld für einen sinnvollen Ausbau der S3. Die S3 ist
eine chaotische und total misslungene Straße ohne Pannenstreifen und
mit vielen Engstellen bei den Brücken. Während die ASFINAG derzeit
mit viel Geld die ab 1.1.2012 eingeführte Rettungsgasse medienwirksam
bewirbt, haben die Verantwortlichen total übersehen, dass die Bildung
einer Rettungsgasse aufgrund des Fehlbaues der S3 hier gar nicht erst
möglich ist. Das gefährdet die Sicherheit der Hollabrunner
Bevölkerung und aller Autofahrer auf der S3", stellt Lausch fest.
Für den freiheitlichen Abgeordneten wäre die beste Variante gewesen,
zwei gleichdimensionierte Schnellstraßen sowohl auf der
Brünner-Poysdorfer als auch auf der Prager-Hollabrunner Seite zu
bauen. Lausch: "Hätte man das Verkehrsaufkommen im Vorfeld besser
erhoben, hätte man zwei ordentliche, gleich dimensionierte
Schnellstraßen mit Pannenstreifen bauen müssen. Dies hätte
wahrscheinlich dieselben Gesamtkosten verursacht und die
Verkehrsproblematik im gesamten Weinviertel besser gelöst. Dass diese
Straßen so unterschiedlich gebaut wurden, ist der eigentliche
Skandal!"
"Verantwortlich für das Verkehrsdesaster sind eindeutig
Bundesministerin Bures und die ASFINAG. Die Leidtragenden sind die
Bürger, Pendler und Autofahrer in unserem Bezirk Hollabrunn. Ich
werde nicht müde werden und auch im neuen Jahr immer wieder auf das
Versagen von Bures und ASFINAG hinweisen, bis die Problematik endlich
gelöst ist und auch die S3 sinnvoll ausgebaut sein wird", kündigt
Lausch an.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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