• 22.12.2011, 12:21:44
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Jungbauern: Akzeptabler Kompromiss beim Ferkelschutzkorb gelungen

Endlich wieder Rechtssicherheit und Planbarkeit für Schweinebauern

Wien (OTS) - "Viele junge Schweinebauern können jetzt wieder
durchstarten", gratulierte Elisabeth Köstinger, Obfrau der
Österreichischen Jungbauernschaft, zum Verhandlungsdurchbruch von
Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich. "Unser Dank gilt dem
frischgewählten Präsidenten des Österreichischen Bauernbundes, Jakob
Auer, der in den letzten Wochen großes Engagement in der Lösung
dieser Frage gezeigt hat", betonte Köstinger. Die Einigung garantiere
einerseits die Versorgung mit sicheren Lebensmitteln aus
österreichischer Produktion, andererseits höchste
Sicherheitsstandards.

"Für die heimischen Schweinehalter, die in den letzten Monaten
ungerechtfertigten Angriffen von Tierschützern ausgesetzt waren, gibt
es jetzt endlich wieder Rechtssicherheit und Planbarkeit der
Investitionen", sagten Johann Deix und Markus Brandmayr,
Präsidiumsmitglieder der Österreichischen Jungbauernschaft, zur
gestern präsentierten Einigung zwischen den Bundesministern Stöger
und Berlakovich. Die einjährige scharfe Diskussion über die Haltung
von Zuchtsauen im Ferkelschutzkorb war von Deix und Brandmayr - beide
führen selbst einen Schweinezuchtbetrieb - mehrfach als
verantwortungslos gegenüber der jungen Landwirtschaft kritisiert
worden.

Jetzt gebaute Ställe halten bis 2033

"Wer jetzt umbaut, hat bis Anfang Jänner 2033 Rechtssicherheit"
zeigten sich Deix und Brandmayr erleichtert vom gestern finalisierten
Kompromiss. Damit haben die Bauern jetzt wieder
Investitionssicherheit bei der Umstellung auf die sogenannte
Gruppenhaltung, bei der Zuchtsauen und Ferkel in Familienverbänden
gehalten werden. Diese Haltungsform ist bekanntlich bis 2013 laut
EU-Vorgabe in Österreich umzusetzen. Die monatelange Debatte über
Tierhaltung und Tierschutz hatte aber große Unsicherheit ausgelöst
und notwendige Stallumbauten waren nahezu völlig zum Erliegen
gekommen. "Dass eine Lösung gefunden wurde, die tierfreundlich ist
und trotzdem wirtschaftlich vertretbar bleibt, ist auf die
Gesprächsfähigkeit und das Entgegenkommen der Bäuerinnen und Bauern
zurückzuführen. Österreich festigt damit seine Rolle als
tierfreundliches Land in Europa", betonte Köstinger.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Bauernbund Österreich
Mag. Andrea Salzburger
Tel.: +43 1 505 81 73 - 28, Mobil: +43 699 1810 1805
mailto:[email protected]
www.bauernbund.at

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