- 21.12.2011, 14:33:24
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August Wöginger: Sparstift bei ÖBB ansetzen, ist der erste richtige Schritt
Die SPÖ habe die Zeichen der Zeit erkannt, so Sozialsprecher Wöginger
Wien (OTS) - "Den Sparstift bei den ÖBB, die inklusive
Pensionszuschuss jährlich knapp sieben Milliarden vom Staat erhalten,
anzusetzen, ist der erste wichtige und richtige Schritt, um unser
Pensionssystem, wie wir es heute kennen, aus der Schieflage
herauszuführen. Die steigende Anzahl an Frühpensionen in
verschiedenen Bereichen, wie auch bei den ÖBB, muss reduziert werden,
um das Budget zu sanieren. Bei den ÖBB könnten pro Jahr somit ca. 35
Millionen Euro eingespart werden, geht man von 1.000 Pensionierungen
aus, so wie es in den letzten Jahren vorgekommen ist. Nur so können
wir unser Pensionssystem zukunftsfit machen. Maßnahmen wie diese,
sind wir der Jugend von heute schuldig, damit diese auch morgen noch
einen Anspruch auf eine Pensionsleistung hat. Die Vorschläge von
Infrastrukturministerin Bures sind ein guter Anfang", so ÖAAB- und
ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR August Wöginger anlässlich der
Ankündigung von Ministerin Bures, die Frühpensionen bei den ÖBB zu
stoppen.
"Mit den Pensionsprivilegien bei den ÖBB, Nationalbank, ORF und der
Stadt Wien muss es ein Ende haben. Ein Ende der Pensionsprivilegien
ist ein Akt der sozialen Gerechtigkeit. Bis jetzt hat hier die SPÖ
blockiert, und war nicht einmal ansatzweise gesprächsbereit, sondern
hat immer wieder neue Belastungsideen auf den Tisch gelegt. Das hat
nun ein Ende. Zumindest bei der ÖBB wird die Notbremse gezogen. Wir
müssen den Run in die Frühpension, vor allem in die
Invaliditätspension, weniger attraktiv machen, um den Kostenschub zu
dämpfen. Das sind wir den Erwachsenen von morgen schuldig", so der
Sozialsprecher abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖAAB-Generalsekretariat Mag. Nikola König PR & Kommunikation Tel.: Tel.: +43 (1) 40 141 216, Fax: +43 (1) 40 141 229 mailto:[email protected] www.oeaab.com
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