- 17.12.2011, 12:12:10
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FPÖ: Belakowitsch-Jenewein kritisiert fehlende Entschlossenheit der Justiz nach Sprengung eines Pädophilenrings
Wien FPÖ-Klubobmann Gudenus: Sensiblere Vorgehensweise angesichts der Missbrauchsskandale dringend nötig
Wien (OTS) - Wieder einmal hat Europol einen Pädophilenring
ausgehoben, dem auch 19 Verdächtige in Österreich angehören. Bei
einem von ihnen stellten die Ermittler laut Bundeskriminalamt 3400
Datenträger sicher. Europol-Direktor Rob Wainwright zeigte sich
schwerst erschüttert ob der grausamen Brutalitäten und der
Vergewaltigungen an Babys und Kleinstkindern. "Die Opfer müssen
sexuell-sadistische Folter-Vergewaltigungen und abnorme SM-Praktiken
über sich ergehen lassen, monatelang wurde von den Behörden Material
gesichtet, aber in Österreich gibt es bis zur Stunde keine einzige
Festnahme", kritisiert FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar
Belakowitsch-Jenewein.
"Gerade vor dem Hintergrund der vor kurzem bekannt gewordenen
Missbrauchsskandale in den Wiener Kinderheimen, nicht nur in jenem am
Wilhelminenberg, würde ich mir eine sensiblere Vorgehensweise
erwarten", empört sich auch der Klubobmann der Wiener FPÖ, Mag.
Johann Gudenus. Die Opfer, missbrauchte Babys und Kinder, würden ihr
ganzes Leben unter den psychischen Folgen leiden, denn diese
Traumatisierungen führen nicht selten zu Alkohol- und
Drogenmissbrauch oder zum Suizid in jungen Jahren.
"Demgegenüber gibt es in Österreich kaum Verurteilungen. Und auch
diesmal scheint man auf Zeit zu setzen. Die Staatsanwaltschaft wäre
gut beraten, jetzt rasch zu handeln und die Verdächtigen sofort wegen
Verdunkelungsgefahr festnehmen zu lassen. Andernfalls muss sich die
Justiz den Vorwurf gefallen lassen, wieder einmal den Täterschutz vor
den Opferschutz zu stellen", stellt Belakowitsch-Jenewein fest.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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