- 16.12.2011, 13:14:07
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Becker: Regierung muss Kampf gegen die Teuerung auch auf europäischer Ebene führen!
Niedrigeinkommen leiden am meisten bei starken Steigerungen der Energie- und Lebensmittelkosten!
Wien (OTS) - Nach dem neuerlichen deutlichen Anstieg der
Teuerungsraten in Österreich hält Heinz K. Becker,
Seniorenbund-Generalsekretär und Sozialsprecher der
ÖVP-Europadelegation fest:
"Das Thema Teuerung bleibt leider weiterhin im Brennpunkt des
Lebensalltages der Österreichinnen und Österreich - ganz besonders
bei jenen mit sehr geringen Einkommen, darunter besonders viele
Seniorinnen und Senioren. Dass ausgerechnet Energie- und
Lebensmittelkosten erneut die stärksten Preistreiber sind, erschwert
die Lage zusätzlich. Denn genau die Einkommensschwachen können diesen
Kosten nicht ausweichen. Wir müssen daher dringend den Kampf gegen
die Teuerung verstärken - in Österreich und in Europa!"
Tariferhöhungen wie in Wien sofort stoppen!
"In Österreich brauchen wir vor allem dringend einen
Tarif-Erhöhungs-Stopp. Was vor allem Wien hier in den letzten Wochen
aufgeführt hat, ist völlig unzumutbar. Wenn Energie- und
Lebensmittelkosten derartig steigen, dass ohnehin schon so viele
Menschen in arge Bedrängnis kommen, dann darf die öffentliche Hand
nicht noch eines drauflegen", erklärt Becker zu einem besonders
ärgerlichen Teil der Kostentreiber.
Lebensmittelspekulation und Österreich-Aufschlag abstellen!
"Der von vielen Herstellerfirmen praktizierte
"Österreich-Aufschlag", darf mit den Regeln des EU-Binnenmarktes
nicht vereinbar sein! Hier muss seitens der Europäischen Kommission
eingegriffen werden, wofür sich die Österreichische Bundesregierung
dringend einsetzen muss! Und auch die Auswüchse der Spekulation auf
Lebensmittelrohstoffe können nicht länger toleriert werden und sind
daher mit entschiedenen Schritten auf globaler Ebene zu unterbinden",
erklärt Becker, der sich in seiner Funktion als Europaabgeordneter
hier 2012 noch stärker einbringen wird, um "endlich für die
Konsumenten spürbare Ergebnisse zu erzielen!"
Verbesserungen bei Energiekosten erreicht - jetzt von
Umstiegsmöglichkeit Gebrauch machen!
"Ab Jänner wird es in Österreich leichter und günstiger sein, den
Gasanbieter zu wechseln. Hier und auch im Bereich Strom müssen wir
die Betroffenen eindringlich dazu aufrufen: Überprüfen Sie die
verschiedenen Angebote und wechseln Sie zum günstigeren Anbieter! Sie
können damit bis zu 150,- Euro im Jahr sparen", erklärt Becker, der
dringend dazu aufruft, dabei das wichtige Angebot der e-control zu
nutzen:
"Lassen Sie sich beraten und steigen Sie um! Und lassen Sie sich
Preiserhöhungen nicht unwidersprochen gefallen - Sie haben das Recht
diese abzulehnen und dann binnen einer vorgegebenen Frist den
Anbieter zu wechseln! Machen Sie von freien Markt gebrauch!"
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, stv. GS Susanne Walpitscheker
Tel.: 0650-581-78-82, mailto:[email protected]
www.seniorenbund.at
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