- 15.12.2011, 14:07:12
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Nur ein Miteinander der Religionen ermöglicht eine friedliche Entwicklung in Toleranz und gegenseitigem Respekt
Große Freude, aber auch große Verwunderung über Wortmeldungen zur Errichtung des Stupa in Gföhl
Wien (OTS) - Die Österreichische Buddhistische
Religionsgesellschaft verfolgt mit teilweisem Bedauern die
Entwicklung der Diskussion über die Errichtung eines Stupa in Gföhl.
"Es ist verständlich, dass Menschen ablehnend oder ängstlich
reagieren, wenn sie nicht ausreichend informiert sind", sagt Gerhard
Weißgrab, der Präsident der Österreichischen Buddhistischen
Religionsgesellschaft, "aber die letzten unsachgemäßen Wortmeldungen
von Herrn Ewald Stadler über den Stupa als Götzentempel entfernen
sich leider von jeder sachkundigen und somit konstruktiven
Diskussion. Gerade in sehr schwierigen gesellschaftlichen
Entwicklungen, wie wir sie im Moment durchleben, ist ein
wertschätzendes und friedvolles Miteinander ein wichtiger Baustein
für eine bessere Zukunft. Dies ist auch der Gedanke, der hinter der
Errichtung des Stupa in Gföhl steht. Der Buddhismus ist eine der
ältesten Religionen der Welt und gehört zu den großen religiösen
Traditionen, die weltweit verbreitet sind und diese Verbreitung
erfolgt nicht durch Mission."
Besonders erfreut zeigt sich Weißgrab über die vielen hilfreichen
und unterstützenden Wortmeldungen zu diesem Thema, die von wichtigen
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und auch der katholischen
Kirche kommen, und ergänzt: "Nur in einem konstruktiven Miteinander
der Religionen können wir eine gemeinsame friedliche Zukunft
erwarten."
Rückfragehinweis:
Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft
A-1010 Wien, Fleischmarkt 16
Tel.: 0043 (0)1 512-37-19
mailto:[email protected] / www.buddhismus-austria.at
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