• 15.12.2011, 13:41:39
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Niederösterreich ist Vorreiter bei Erneuerbarer Energie

LH Pröll: "Unser Motto: Taten statt warten"

St. Pölten (OTS/NLK) - Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und
Landesrat Dr. Stephan Pernkopf informierten am heutigen Donnerstag im
Zuge einer Pressekonferenz über die niederösterreichische
Energiepolitik. "Unser Motto ist klar: Taten statt warten", sagte der
Landeshauptmann und betonte weiters: "Niederösterreich hat im
Energiebereich eine Vorreiterrolle übernommen und übt auch
Vorbildwirkung aus."

So sei Niederösterreich etwa im Bereich der Wind-, Sonnen- und
Bioenergie die Nummer eins im Vergleich zu den anderen Bundesländern,
informierte Pröll: "Jeder zweite niederösterreichische Haushalt
bezieht Strom aus Windrädern. Darüber hinaus hat Niederösterreich
doppelt so viele Photovoltaik-Anlagen wie alle anderen Bundesländer
zusammen. Und rund 200.000 Haushalte werden mit Wärme aus Biomasse
und Biogas versorgt. Alleine dadurch sparen wir rund 10.000 Tankwagen
an Heizöl und erzielen eine Wertschöpfung von 200 Millionen Euro."
Das bringe auch für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich wichtige
Impulse, betonte Pröll: "Wind und Sonne sichern in Niederösterreich
rund 5.000 Arbeitsplätze."

Weiters verwies der Landeshauptmann auf die neue Energie- und
Umweltagentur des Landes: "Damit haben wir eine zentrale Anlaufstelle
in allen Fragen rund um die Themen Energie und Umwelt geschaffen."

Im Rahmen des Energiefahrplanes seien konkrete Ziele
festgeschrieben worden, so Pröll. So sollen bis zum Jahr 2015 100
Prozent des gesamten Strombedarfes aus erneuerbaren Energien
abgedeckt werden, bis 2020 sollen 50 Prozent des
Gesamtenergiebedarfes aus erneuerbaren Energien kommen.

Seitens des Landes wolle man mit gutem Beispiel vorangehen,
betonte der Landeshauptmann und berichtete über den Energiecheck für
Landesgebäude: "50 Landesgebäude erhalten eine eigene
Photovoltaikanlage."

Im Blick nach vorne wolle man den Ausbau der Windenergie und der
Sonnenenergie weiter vorantreiben. Ein weiterer Schwerpunkt liege auf
der Unterstützung der Gemeinden durch ein Zehn-Punkte-Programm sowie
der Förderung des Energiesparens etwa durch den "Stromsparcheck".

Landesrat Pernkopf informierte über die Umsetzung des NÖ
Klimaprogramms: "90 Prozent der Maßnahmen des Klimaprogramms bis 2012
wurden bereits umgesetzt, das nächste Klimaprogramm wird von 2013 bis
2020 laufen." Niederösterreich habe auch eine besondere Vorbildrolle
im Bereich der Klimabündnisgemeinden, so Pernkopf: "350 von 573
Gemeinden sind Klimabündnisgemeinden."

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk

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