• 12.12.2011, 09:31:28
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Leichtfried: Einlenken der EU-Kommission bei Todesstrafen-Medikament äußerst erfreulich

SPÖ-EU-Delegationsleiter hatte mit schriftlicher Anfrage auf Problem aufmerksam gemacht

Wien (OTS/SK) - Die USA werden sich ein für sie wichtiges
Hinrichtungspharmazeutikum künftig nicht mehr in der Europäischen
Union beschaffen können, berichtet heute, Montag, die "Süddeutsche
Zeitung". Die Ausfuhr von Thiopental-Natrium, welches auch von einem
österreichischen Pharmaunternehmen erzeugt wird, kann ab Freitag nur
noch mit Sondergenehmigung erfolgen. "Ich freue mich, dass die
EU-Kommission hier rasch auf Kritik - auch auf meine schriftliche
Anfrage hin - reagiert hat. Die USA müssen nun Experteneinschätzungen
zufolge einige Hinrichtungen zumindest verschieben, da sie das
Narkosemittel Thiopental künftig nicht mehr in Europa beziehen
können", sagt SPÖ-EU-Delegationsleiter Jörg Leichtfried, Mitglied im
Ausschuss für Internationalen Handel sowie im Unterausschuss für
Menschenrechte des EU-Parlaments. Leichtfried: "Die Europäische Union
beweist hier politische Stärke und macht klar, dass Todesstrafe
international geächtet wird." **** (Schluss) pl/mp

Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
[email protected]

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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