- 09.12.2011, 11:40:28
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BZÖ-Grosz: Freude über Kroatiens Beitritt zur EU wird durch AKW-Krsko getrübt!
"Ratifizierung der Beitrittsverträge im Nationalrat von Maßnahmen gegen Schrottreaktor Krsko abhängig"
Graz/Wien (OTS) - "Kroatien ist geografisch und politisch ein Teil
Europas und erfüllt daher alle Voraussetzungen für einen Beitritt zur
Union. Die Freude über den Beitritt Kroatiens wird aber durch das von
Slowenien und Kroatien gemeinsam betriebene Atomkraftwerk Krsko mehr
als getrübt", so das Mitglied der parlamentarischen
Freundschaftsgruppe Österreich/Kroatien Abg. Gerald Grosz am Freitag
in einer Reaktion zur Unterzeichnung des Beitrittsvertrages.
"Wir werden nicht müde werden, auf die Gefahr dieses Schrottreaktors
hinzuweisen. Die Ratifizierung der EU-Verträge im Nationalrat werden
wir daher von einem konsequenten Handeln Kroatiens in der Frage des
Schrottreaktors Krsko abhängig machen. Krsko stellt eine Gefahr für
den gesamten mitteleuropäischen Raum dar, Kroatien muss daher dieses
Kraftwerk entweder stilllegen oder aus der Betreibergesellschaft
aussteigen. Davon ist auch unsere Zustimmung zur Ratifizierung des
Beitrittsvertrages abhängig", verweist Grosz auch auf eine
diesbezügliche Forderungen von BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher und
dem stellvertretenden Klubchef Stefan Petzner
Gleichzeitig forderte der steirische BZÖ-Chef die Spitzen der
Bundesregierung Bundeskanzler Werner Faymann und Außenminister
Michael Spindelegger auf, dieses Zeitfenster des EU-Beitritts
Kroatiens für einen Ausstieg aus der Atomkraft zu nutzen. "Österreich
hat offiziell sowohl auf Slowenien als auch auf Kroatien
einzuwirken", verlangt Grosz.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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