- 07.12.2011, 11:30:29
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Grünewald zu Todesfälle an Kinderklinik: Briefwechsel beweist schweres Versagen von Land und TILAK
Grüner verurteilt Schuldzuweisung an die Tiroler Med-Uni
Wien (OTS) - Zu den tragischen Todes- und Zwischenfällen an der
Innsbrucker Kinderklinik liegen dem Grünen Gesundheitssprecher Kurt
Grünewald neue Beweisunterlagen vor. "Es gibt einen Briefwechsel zum
Fall eines zu Tode gekommenen Kindes, der besagt, dass sowohl die
ärztliche Direktion als auch die Tiroler Landesholding über die
Problematik mit Propofol in der Kinderanästhesie seit 2008 Bescheid
gewusst haben. Warnungen oder spezielle Dienstanweisungen zum
Gebrauch problematischer Medikamente wurden trotz Aufforderungen -
nach dem Tod dieses Kindes - von beiden Stellen nicht rausgegeben.
Die Begründung: Sie wollten nicht, weil der Fall bereits "Politikum"
war - und eine derartige Mitteilung als Schuldeingeständnis
aufgefasst worden wäre.
Grünewald weist weiters auf ein Gutachten eines renommierten
deutschen Experten hin, welches sowohl dem zuständigen Landesrat Tilg
als auch der ärztlichen Direktion bekannt sein hätte müssen.
Grünewald: "Zur Erinnerung, die Erstreaktion der ärztlichen
Direktorin beim jüngsten Todesopfer, einem türkischen Mädchen, war:
,Der Tod hat mit Propofol nichts zu tun.' Und Tilg machte
unglaublicherweise Reibereien zwischen Uni-Rat, Rektorat und
Uni-Senat, also die Universität, verantwortlich." Der Med-Universität
die Schuld für die tragischen Zwischenfällen an der Kinderklinik
zuzuschreiben, entpuppt sich aufgrund dieser neuen Dokumente "als
Flopp und unverschämtes Täuschungsmanöver. Eine primitive Flucht nach
vorne ohne Rücksicht auf Opfer und Angehörige."
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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