- 06.12.2011, 13:15:58
- /
- OTS0238 OTW0238
Grünewald: Nun drohen Studiengebühren durch Hintertürl
Studiengebühren ersetzen keine Uni-Reform
Wien (OTS) - Kurt Grünewald, Wissenschaftssprecher der Grünen,
zeigt Verständnis, wenn Uniko-Präsident Heinrich Schmidinger die
mangelnde Rechtssicherheit an den Universitäten beklagt. "Wenig
Verständnis habe ich allerdings dafür, dass Studierende und ihre
Eltern nun für das politische Versagen von Minister Töchterle
finanziell geradestehen müssen, wenn ihnen im nächsten Wintersemester
Studiengebühren drohen," sagt Grünewald.
Grünewald kritisiert Minister Töchterles Gesprächsverweigerung, die
sowohl den Regierungspartner SPÖ als auch die Opposition betrifft.
Töchterle sucht anscheinend lediglich Kronzeugen seiner eigenen
Meinung als Gesprächspartner aus und wirft anschließend dem
Regierungspartner und der Opposition Blockadepolitik vor.
Seit Monaten lockt Töchterle mit einer Uni-Milliarde, deren
Bedingungen unklar sind: "Es kann nicht sein, dass Töchterle von
einer Uni-Milliarde spricht und den Kuhhandel 'Studiengebühren und
Zulassungsbeschränkungen gegen Uni-Milliarde' energisch abstreitet.
Das ist unglaubwürdig, zumal Töchterle diese Milliarde als Teil eines
Gesamtpakets bezeichnet und dieses Paket die Zustimmung der
Finanzministerin Fekter braucht", analysiert Grünewald. Und weiter:
"Ich möchte die Hochschulreform, Studiengebühren und
Zulassungsbeschränkungen nicht in Fekters Händen wissen."
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB






