- 06.12.2011, 12:51:39
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FPÖ: Unterreiner: Anpassung der Bundeshymne an den Zeitgeist ist kleinlich, peinlich und falsch!
Politiker von SPÖ und Grünen missachten laufend die Symbole unseres Staates
Wien (OTS) - Als "kleinlich, peinlich und falsch" bezeichnete
FPÖ-Kultursprecherin NAbg. Heidemarie Unterreiner heute im Plenum des
Nationalrats die von den Regierungsparteien und den Grünen
beabsichtigte Umdichtung unserer Bundeshymne: "Hymnen drücken die
Gefühle und Gedanken einer Zeit aus, in der Sie entstehen. Ein
Hymnentext ist kein Sprachbasteltext, in dem man nach Belieben
herumpfuscht."
"Unsere Hymne entstand in der Zeit, als das geschundene Österreich
sich nach zwei großen Kriegen eine neue Identität geben wollte. Mit
allen Symbolen und mit allen Insignien die dazu gehören, also auch
einer neuen Hymne. Also ist unsere Bundeshymne ein Symbol des
staatlichen Neubeginns nach 1945", stellte Unterreiner fest und zog
einen Vergleich zur französischen Hymne: "Die Marseillaise mit ihrem
Aufruf an die Kinder des Vaterlandes, die bis dahin herrschende
Ordnung zu zerschlagen, ist bereits über 200 Jahre alt. Kein Franzose
würde auf die Idee kommen, diese Hymne zu verändern, obwohl
andererseits auch niemand daran denkt, den französischen Staat zu
stürzen." Die von Paula Preradovic getextete Bundeshymne sei "ein
Stück Identität, ein Stück Heimat und ein Symbol für das Österreich,
das damals im Jahr 1946 noch keineswegs so existierte, wie wir es
heute gewohnt sind", hielt Unterreiner fest.
Gerade die Grünen seien völlig unqualifiziert, sich am Text der Hymne
zu schaffen zu machen, denn sie seien es gewesen, die Symbole des
Staates wie die rot-weiß-rote Flagge mit Exkrementen in Verbindung
gebracht hätten, erinnert Unterreiner an die unselige Aktion unter
dem Titel "Nimm ein Flaggerl für Dein Gackerl". Befremdlich sei auch,
dass Nationalratspräsidentin Prammer (SPÖ) als ranghöchste Frau der
Republik gesagt habe, dass ihr die Hymne nicht über die Lippen komme,
und Unterrichts- bzw. Kulturministerin Schmied eine Schlagersängerin
mit 900.000 Euro beauftragt habe, die Bundeshymne umzudichten. "Diese
Politikerinnen haben offenbar nicht verstanden, dass sie mit ihrer
Missachtung der Symbole auch das Land selbst treffen", so
Unterreiner. Die ÖVP als angeblich bürgerliche Partei habe ihren
Widerstandsgeist nach der peinlichen Aktion um ihre Ex-Abgeordnete
Rauch-Kallat schnell aufgegeben und füge sich nun ebenfalls
widerspruchslos dem Zeitgeist.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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