• 05.12.2011, 15:33:34
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Stöger begrüßt Ausbau der Psychotherapie für Kinder: Entscheidender Schritt, um Kindergesundheit zu stärken

Kostenlose Therapie für 160 Kinder und Jugendliche in Wien

Wien (OTS/SK) - "Für die Verbesserung der Kindergesundheit braucht
es Initiativen, die die Bedürfnisse von Kindern in den Vordergrund
stellen." Das betonte Gesundheitsminister Alois Stöger am Montag bei
einem Pressegespräch zum Thema "WGKK baut Psychotherapie für Kinder
und Jugendliche aus". In einer psychotherapeutischen Einrichtung für
Kinder und Jugendliche im 7. Wiener Bezirk werden in Kooperation mit
der Sigmund Freud Privat Universität Beschwerden diagnostiziert und
behandelt. 160 Kinder und Jugendliche können dort kostenlos betreut
werden. "Die WGKK ist hier Vorreiter: Sie hat die Zeichen der Zeit
erkannt", sagte der Minister und führte aus: "Wir kommen damit
unserem Ziel, die Gesundheit unserer Kinder zu stärken, einen
entscheidenden Schritt näher." ****

"Kinder haben keine Lobby und brauchen unsere Unterstützung", betonte
der Gesundheitsminister, der aus diesem Grund im Vorjahr den
Kindergesundheitsdialog einberufen hat. Dabei haben sich alle
Institutionen im Kindergesundheitsbereich damit auseinandergesetzt,
wo noch mehr für die Gesundheit der Kinder getan werden kann. "Viele
von ihnen tragen jetzt dazu bei, die Gesundheitsleistungen für Kinder
massiv auszubauen. Die WGKK hat heuer z.B. 22.000 Therapieeinheiten
für Kinder zusätzlich angeboten und damit ein Ziel des
Kindergesundheitsdialogs erreicht: mehr Leistungen für Kinder",
betonte Stöger. Das Gesundheitszentrum bietet aber auch Beratung für
Eltern und andere Bezugspersonen an.

Die häufigsten Gründe, aus denen Kinder psychotherapeutische
Betreuung benötigen, liegen in einem schwierigen familiären Umfeld,
zu großem Druck in der Schule sowie spezifischen Störungen. "Wenn
schon Kindern geholfen und frühzeitig interveniert wird, wirkt das am
nachhaltigsten", betonte der Minister. Wichtig sei aber, die
Lebensbedingungen so zu gestalten, dass Kinder erst gar nicht
psychisch krank werden.

Am Pressegespräch nahmen auch die Obfrau der WGKK Ingrid Reischl und
der Rektor der Sigmund Freud Privat Universität Univ.-Prof. Alfred
Pritz teil. "Mit der Sigmund Freud Universität steht ein anerkannter
Experte zur Verfügung", sagte Stöger. (Schluss) bj/sc

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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