• 30.11.2011, 12:54:26
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"Horizon 2020" - Karlheinz Töchterle: Am Weg zu einem europäischen Forschungsraum

Wissenschafts- und Forschungsministerium koordiniert nationalen Konsultationsprozess zum nächsten EU-Forschungsrahmenprogramm

Wien (OTS) - "Jeder vierte Euro, der in Österreich in unserem
Bereich für Forschungsprojekte kompetitiv eingeworben wird, kommt
derzeit aus den Forschungsrahmenprogrammen der Europäischen Union.
Der heimische Wissenschafts- und Forschungsstandort profitiert also
enorm von der EU", betont Wissenschafts- und Forschungsminister Dr.
Karlheinz Töchterle. Eine möglichst hohe Rückflussquote solle auch im
nachfolgenden Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" - Eckpunkte
werden den europäischen Forschungsministern beim Wettbewerbsrat
kommende Woche präsentiert - gehalten werden. Das BMWF koordiniert
den nationalen Konsultationsprozess zu "Horizon 2020", der im
Dezember stattfindet, fungiert dabei als zentrale Schnittstelle zur
Europäischen Kommission und kooperiert eng mit anderen Ressorts. Mit
Jahresbeginn erfolgt die interministerielle Abstimmung, im Frühjahr
beginnen unter dänischer Ratspräsidentschaft die Verhandlungen auf
europäischer Ebene.

Mit "Horizon 2020" soll erstmals Forschung und Innovation unter einem
Dach gebündelt und damit ein ganzheitlicher Ansatz europäischer
Forschungs- und Innovationspolitik verfolgt werden. "Wir sind am Weg
zu einem europäischen Forschungsraum", so Töchterle. Österreich
bringt sich intensiv in die Arbeiten zu "Horizon 2020" ein, um
gemeinsame Anliegen, Ziele und Schwerpunkte zu definieren. "Besonders
auch die Universitäten haben sich im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm
sehr gut positioniert und diese starke Position ist auch im "Horizon
2020" wünschenswert", betont Töchterle.

Als weiteren Schritt zur Stärkung der heimischen Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler gewährt das BMWF außeruniversitären,
privatrechtlich organisierten Forschungseinrichtungen der Geistes-
und Sozialwissenschaften finanzielle Unterstützung bei der
erfolgreichen Teilnahme am 7. Rahmenprogramm. Mit dem neuen
Förderprogramm "TOP.EU" - es ist mit 3,8 Millionen Euro dotiert und
wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)
abgewickelt - werde "die erfolgreiche EU-Projektbeteiligung von
Spitzeninstituten erleichtert und weiterhin der internationale
Wissensaustausch im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften
ermöglicht und EU Rückflüsse gesichert", ist Töchterle überzeugt.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto: [email protected]
   www.bmwf.gv.at

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