• 26.11.2011, 11:53:50
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"Arbeitslust statt Arbeitsfrust": Grußworte beim ÖAAB-Bundestag

Rückblicke und Ausblicke in den Grußworten

Wien (OTS) - Als Hausherr begrüßte der Generaldirektor der
Raiffeisenlandesbank-Oberösterreich, Dr. Ludwig Scharinger, die
Delegierten des 26. o. Bundestages des ÖAAB im Raiffeisenforum Linz.
Zur Verbindung mit der Arbeitnehmerorganisation ÖAAB sagte er: "Den
oft geäußerten Gegensatz zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, den
halte ich nicht aus. Das sind Begriffe aus der Klassenkampfzeit und
die haben wir bereits abgelegt - vor allem in Oberösterreich. Wir
sind nur gemeinsam stark und auf das sind wir auch etwas stolz", so
Scharinger zur gelebten Sozialpartnerschaft, die er auch im eigenen
Unternehmen praktiziert.

Langjähriger ÖAAB-Obmann und Ehrenparteiobmann Dr. Alois Mock war es
leider nicht möglich, persönlich beim Bundestag anwesend zu sein,
aber in seinem Namen überbrachte der niederösterreichische
Landesobmann LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka eine Grußbotschaft von
Mock. Darin wünschte er der designierten Bundesobfrau BM Johanna
Mikl-Leitner viel Erfolg und rief alle ÖAABler auf, die "Ärmel
hochzukrempeln" und "in die Betriebe, die Werkstätten, die Büros und
die Gemeindestuben" zu gehen, und die Sorgen der Menschen ernst zu
nehmen.

Als Landeshauptmann des Gastgeberbundeslands hieß Dr. Josef Pühringer
die mehr als 800 Delegierten und Gäste aus ganz Österreich
willkommen: "Der Stellenwert des ÖAAB in der ÖVP ist ein sehr großer.
Oberösterreich ist Wirtschafts- und Industrieland und daher auch
Arbeitnehmerland. Ohne Arbeitnehmer ist kein Staat zu machen. Ohne
Arbeitnehmer ist für die ÖVP kein Erfolg möglich. Wir brauchen einen
starken ÖAAB." So müsse die Politik insgesamt das tun, was die
Menschen bewegt. Hier gelte es immer die Frage zu stellen, was für
heute notwendig und was für morgen richtig sei. "Ich wünsche dem ÖAAB
hier bei uns in Oberösterreich alles Gute. Der oberösterreichische
ÖAAB mit Franz Hiesl an der Spitze steht ganz sicher hinter dir", so
Pühringer in Richtung der designierten Bundesobfrau BM Mag. Johanna
Mikl-Leitner.

Diese Rückenstärkung brachte der oberösterreichische Landesobmann
Franz Hiesl auch selbst zum Ausdruck, indem er als großer Kämpfer für
die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch wichtige
ÖAAB-Forderungen wie "Pendlerhilfe Neu", Zeitwertkonto und vor allem
eine bessere Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit ansprach:
"Wir müssen eine familienorientierte Arbeitswelt anstreben und nicht
eine arbeitsorientierte Familienwelt. Die gesamte Gesellschaft muss
mitdenken, wie wir den Zeitraum der Kleinkindphase bestmöglich
überbrücken können. Als Personalreferent beim Land Oberösterreich
gestalte ich sehr viel, damit die Frauen in der Karenz nicht den
Faden an den ihren Arbeitsplatz verlieren. Wir müssen alles tun, dass
die Familien Rahmenbedingungen vorfinden, damit sie Ja zum Kind
sagen. Dafür werden wir kämpfen", so Hiesl.

Rückfragehinweis:

ÖAAB-Generalsekretariat
   Albrecht Oppitz
   Presse
   Tel.: +43 (1) 40 141 224, Fax: +43 (1) 40 141 229
   mailto:[email protected]
   www.oeaab.com

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