- 25.11.2011, 13:44:00
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Stöger: Wichtige Beschlüsse in der Bundesgesundheitskommission erreicht
Einstimmiges Bekenntnis zu ELGA - Neue Qualitätsleitlinien zu Brustkrebsprävention und präoperativer Diagnostik
Wien (OTS) - "Heute ist ein guter Tag für die Qualität im
heimischen Gesundheitssystem und somit für die Patientinnen und
Patienten", freute sich Gesundheitsminister Alois Stöger nach der
heutigen Sitzung der Bundesgesundheitskommission (BGK). Das unter
anderem aus Vertretern des Bundes, der Länder, der Sozialversicherung
sowie der Patientenanwaltschaft, der Österreichischen Ärztekammer und
der Österreichischen Apothekerkammer zusammengesetzte Gremium
bekannte sich in einem gemeinsamen, einstimmigen Beschluss zum Ausbau
neuer, moderner Kommunikationstechnologien im Gesundheitsbereich und
somit zur Umsetzung und Implementierung der elektronische
Gesundheitsakte. "Ich freue mich über das eindeutige Bekenntnis der
Systempartner zur elektronischen Gesundheitsakte und sehe dies als
Auftrag, in absehbarer Zeit den entsprechenden Gesetzesbeschluss
herbeizuführen. Für die Zukunft ist es mir ein Anliegen, die
konstruktiven Gespräche mit den Beteiligten weiter zu führen",
betonte Stöger.
Darüber hinaus beschlossen die Mitglieder der BGK neue Regelungen für
die Brustkrebsvorsorge und sicherten gleichzeitig die Finanzierung
des Mammografiescreenings. In Zukunft werden alle Frauen zwischen 45
und 69 Jahren per Einladungsbrief alle zwei Jahre zur Mammographie
eingeladen. "Damit erreichen wir vor allem jene Frauen, die bisher
nicht ausreichend zu Vorsorgeuntersuchungen gegangen sind", zeigte
sich der Gesundheitsminister überzeugt. Weitere Eckpunkte in der
Brustkrebsprävention seien, so Stöger weiter, die verpflichtende
unabhängige Doppelbefundung durch zwei Ärzte und vorgeschriebene
Qualitätsstandards für die technische Ausrüstung.
Eine wesentliche Verbesserung für die Patientinnen und Patienten
wurde schließlich mit der Neuregelung im Bereich der präoperativen
Diagnostik, also bei der Frage welche Untersuchungen man vor einer
geplanten Operation braucht, erzielt. "In diesem Bereich gab es
bisher keine einheitlichen Qualitätsstandards in Österreich. Durch
die neue Leitlinie gibt es bundesweit nun endlich klare, einheitliche
Regeln", bekräftigte Stöger, der sich abschließend bei allen Partnern
in der Bundesgesundheitskommission für die gute Zusammenarbeit
bedankte.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Gesundheit Fabian Fußeis, Pressesprecher Radetzkystraße 2, 1030 Wien Tel.: +43/1/71100-4505 , Fax: +43/1/71100-14304 mailto:[email protected] http://www.bmg.gv.at
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