• 25.11.2011, 12:30:15
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BZÖ-Schenk: "Gewalt an Frauen darf keine Privatangelegenheit sein"

Mehr und flächendeckende Selbstverteidigungskurse für Frauen

Wien (OTS) - "Gewalt an Frauen darf keine Privatangelegenheit
sein", warnte BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk anlässlich des
internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. "Einen Ausbau des
Gewaltschutzes, mehr Beratungsstellen und genug Budgetmittel für
Selbstverteidigungskurse müssen von der Bundesregierung endlich
angegangen werden", so Schenk weiter.

"Frauenministerin Heinisch-Hosek sollte gemeinsam mit der
Innenministerin für mehr und flächendeckende Selbstverteidigungskurse
für Frauen sorgen. Diese Crashkurse von der Polizei werden ohnehin
meistens kostenlos durchgeführt. Ziel sollte es sein, Frauen
psychisch und physisch zu stärken", betonte Schenk.

"Ebenso werden Frauen zwangsverheiratet, misshandelt, unterdrückt und
gezwungen, eine Burka zu tragen. Auch das ist mittlerweile Alltag in
Österreich, unsere Menschenrechte werden auf den Stand des tiefsten
Mittelalters zurückgeworfen", kritisierte Schenk. Gerade die
rot-schwarze Bundesregierung sei hier mitverantwortlich und säumig.
"Die "heile Welt"-Reden der SPÖ- und ÖVP- Frauenpolitikerinnen zum
internationalen Zustand der Frauenrechte erledigen nicht die
Hausaufgaben, die wir im eigenen Land abarbeiten müssten", sagte
Schenk.

Weiters pochte die BZÖ-Frauensprecherin auf Fortschritte bei der
Bereitstellung einer Notwohnung für Zwangsverheiratete und schlug
vor, den Mitteleinsatz bei der Beratung durch die Einrichtung von
Kompetenzzentren zur gemeinsamen Betreuung von Frauen und Kindern zu
verbessern.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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