• 24.11.2011, 09:45:47
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Leichtfried zu "Erasmus for all": Jugendpolitik ist mehr als Bildungspolitik

Vorschlag der Kommission muss genau geprüft werden

Wien (OTS/SK) - Kritisch beurteilt der Delegationsleiter der
SPÖ-EU-Abgeordneten, Jörg Leichtfried, das gestern von seiten der
Kommission vorgestellte Programm "Erasmus for all". "Die Gefahr ist
groß, dass die europäische Jugendpolitik auf die Förderung von
Studenten und Schülern reduziert wird. Es ist zwar zu begrüßen, dass
die Kommission mehr Mittel zur Verfügung stellen will, dennoch muss
darauf geachtet werden, alle Jugendlichen zu erreichen, auch jene,
die nicht in Ausbildung stehen", so Leichtfried am Donnerstag
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Er erläutert, dass "Erasmus for all" sich lediglich auf Bildung
fokussiere, in der Europäischen Jugendstrategie jedoch auch die
Bereiche Beschäftigung, Teilhabe, Soziale Integration,
Freiwilligentätigkeit, Gesundheit, Kreativität und Jugend in der Welt
vorgesehen sind. "Verwaltungsvereinfachungen - wie sie die Kommission
durch die Zusammenlegung der bisherigen Jugendprogramme anstrebt -
sind zu begrüßen, jedoch nur dann, wenn wichtige Einzelbereiche
dadurch nicht unter die Räder kommen", so Leichtfried.

"Wir EU-Abgeordnete werden den Vorschlag der Kommission genau prüfen
und darauf achten, dass alle Gruppen von Jugendlichen in diesem
Programm ausreichend repräsentiert werden, denn Jugendpolitik muss
mehr sein als Bildungspolitik", bemerkt der EU-Abgeordnete. (Schluss)
bj/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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