• 23.11.2011, 15:11:21
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Breitband-Internet wird in Kärnten weiter ausgebaut

LR Dobernig: Ausbau in ländlichen Regionen wird gefördert - Schnelles Internet entscheidend für Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur in
Kärnten sowie Details zur neuen Ausschreibung "Breitband Austria
Zwanzigdreizehn" wurden heute, Mittwoch, im Klagenfurter Lakeside
Park von Technologiereferent LR Harald Dobernig, dem Leiter des
Kompetenzzentrums Wirtschaftsrecht und Infrastruktur in der
Landesregierung, Albert Kreiner, sowie Peter Schark von der
Breitbandinitiative Kärnten vorgestellt. Die neue Ausschreibung läuft
ab heute drei Monate und endet am 23. Februar 2012. Es stehen 3,05
Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Dobernig berichtete, dass die Breitband-Infrastruktur bereits seit
2005 in Kärnten massiv ausgebaut wurde. "Seitens des Zukunftsfonds
haben wir acht Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Davon wurden 6,22
Mio. Euro verbraucht und damit ein Investitionsvolumen von 48 Mio.
Euro ausgelöst. Dadurch konnten wir 98 Prozent der Haushalte mit
Breitband-Internet ab 1 Mbit/s versorgen. Die Internetnutzung der
Kärntner Haushalte stieg von 30 Prozent im Jahr 2005 auf 75 Prozent",
so der Landesrat. Besonders erfreulich sei, dass 49 Prozent der
österreichweiten Fördermittel nach Kärnten flossen. Damals nicht
verbrauchte Mittel werden nun investiert.

Für die neue Ausschreibung gemäß der Sonderrichtlinie des Bundes
"Breitband Austria Zwanzigdreizehn" stehen in Kärnten 3,05 Mio. Euro
zur Verfügung, wovon 1,53 Mio. Euro von der EU, 0,81 Mio. Euro vom
Bund und 0,71 Mio. Euro vom Land kommen. Gefördert werden die
Erweiterung bzw. Modernisierung bestehender sowie der Aufbau neuer
Breitbandinfrastruktur. Die Ausschreibung richtet sich an Provider,
EDV-Firmen, Kabelnetzbetreiber oder auch Kommunalgesellschaften, die
über das entsprechende Know-how verfügen. Gefördert werden maximal 75
Prozent der Kosten.

"Gefördert wird nur in ländlichen und abgelegenen Regionen, die bei
der Schnelligkeit der Internetverbindung den Ballungszentren
hinterherhinken. Schnelles Internet ist entscheidend für die
Entwicklung einer Region, die Ansiedelung von Unternehmen und die
Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen. Wir wollen damit auch der
Abwanderung im ländlichen Raum entgegenwirken", betonte Dobernig. Der
Landesrat hofft, dass die anderen Bundesländer die Bundes- und
EU-Förderungen nicht zur Gänze ausschöpfen. In dem Fall werde Kärnten
weitere Mittel lukrieren und in die Breitbandinfrastruktur stecken.

Kreiner erklärte, dass Kärnten für die neue Breitband-Ausschreibung
in drei Lose geteilt wurde. Insgesamt können 2.824 Siedlungspunkte
betroffen sein. "Kärnten ist mittlerweile nach Wien das zweitbeste
Bundesland bei der Breitbandinfrastruktur. Wir wollen die bestehenden
Datenautobahnen weiter verbessern", so der Abteilungsleiter. Schark
betonte, dass vor allem kleine Regionen und Talschaften mit der
neuesten Breitband-Technik erschlossen werden sollen.

Informationen und Ausschreibung unter: www.breitbandinitiative.at
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
http://www.ktn.gv.at

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