- 21.11.2011, 13:02:22
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Stöger: Lebensmittelsicherheit war nie so hoch wie heute - Behörden wie die AGES tragen entscheidend dazu bei
Schnelle Verbreitung von Informationen über Lebensmittel-Risiken durch internationale Vernetzung
Wien (OTS/SK) - "Wir hatten noch nie eine so hohe
Lebensmittelsicherheit wie heute. Das haben wir erreicht, weil wir
uns miteinander vernetzen, mehr Informationen zur Verfügung haben und
diese auch gegenseitig austauschen. Dieses Mehr an Information muss
gemanagt werden." Das sagte Gesundheitsminister Alois Stöger am
Montag beim Fachsymposium "Verbraucherschutz, öffentliche Gesundheit
& Arzneimittelsicherheit im Spannungsfeld - Risiko, Krise und
Panikmache" der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit
(AGES). Risiken im Lebensmittel- oder Arzneimittelbereich werden von
Behörden wie der AGES gemanagt. "Gerade bei lebensmittelbedingten
Krankheiten sind viele Menschen verunsichert", sagte der Minister und
führte weiter aus: "Die Politik hat der Bevölkerung die richtigen
Informationen über die richtigen Verhaltensweisen zu liefern." ****
Die Medien spielen heute eine entscheidende Rolle beim Umgang mit
Risiken im Lebensmittelbereich: Noch vor 50 Jahren blieben
Informationen über Lebensmittelvergiftungen im kleinen Kreis der
Betroffenen. "Heute sind wir international vernetzt. Informationen zu
riskanten Lebensmitteln verbreiten sich rasend schnell auf der ganzen
Welt", so Stöger, der in diesem Zusammenhang an das Beispiel des
Ehec-Erregers erinnerte.
Meldungen über Erreger werden heute schnell verbreitet. "Die Behörden
und ihre Mitarbeiter leisten hier tolle Arbeit. Wir brauchen
Einrichtungen wie die AGES für die Lebensmittelsicherheit. Die
Menschen erwarten sich auch in Zeiten des Sparens, dass noch mehr für
die Lebensmittelsicherheit getan wird. Das habe ich mit der
Finanzierung der AGES im Budget sichergestellt", erklärte der
Minister.
Die richtige Risikokommunikation sei wichtig, um Verunsicherung zu
vermeiden, sagte Stöger. Er appellierte an Unternehmen im
Lebensmittelbereich, rechtzeitig zu informieren, sobald sie etwas als
riskant erachten. Weiters sollten die nächsten Schritte kommuniziert
und das Know-how der Behörden genutzt werden. "Gemeinsames Handeln
ist das beste Mittel, um Krisen in der Lebensmittelsicherheit zu
bewältigen", unterstrich Stöger. (Schluss) bj/sc
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