OTS0020   19. Nov. 2011, 11:01

Umfrage: Kostenfalle Ölheizung - Steigende Heizkosten erhöhen die Bereitschaft zum Wechsel auf nachhaltige Energiequellen


- Immer mehr Verwender von Ölheizungen empfinden die Heizkosten als
schwere Belastung.
- Verbraucher müssen bei Ausgaben wie Urlaub, Kleidung, Freizeit
sparen, um sich das Heizen leisten zu können.
- 36% wollen demnächst von Öl auf nachhaltige Wärmequellen
umsteigen.
- Die Investitionskosten für neue Heizanlagen sind immer noch ein
großes Hindernis für Umstiegs-Willige.

Die Bereitschaft, beim Heizen von fossilen Brennstoffen auf
erneuerbare Energie zu wechseln, war noch nie so groß wie derzeit.
Das ist eines von mehreren Ergebnissen einer Studie, die
Meinungsforscher Peter Hajek im Auftrag des Verbands proPellets
Austria erstellt hat. Der Grund für die wachsende Wechselbereitschaft
liegt vor allem in den rasant steigenden Kosten für Heizöl.

Die Unzufriedenheit der Öl-Heizer ist groß

- 82% der Besitzer von Ölheizungen bezeichnen die Heizkosten als
große oder sogar sehr große Belastung für ihr Haushaltsbudget.
- 84% erwarten, dass die Preise noch weiter steigen werden.
- Mehr als die Hälfte der Befragten kann es sich nicht leisten, die
höheren Preise einfach hinzunehmen: 57% erklären, dass sie "etwas
unternehmen" werden, um in der kommenden Saison die Heizkosten zu
senken:

29% sind entschlossen, deswegen weniger zu heizen - sprich: Sie
begnügen sich mit einer geringeren Raumtemperatur, als ihnen
eigentlich angenehm wäre. 41% geben an, in anderen Bereichen
sparen zu müssen, um die höheren Heizkosten auszugleichen,
genannt werden hier vor allem Urlaub, Freizeitaktivitäten wie
Ausgehen und Kaffeehausbesuche, sowie Bekleidung.

Studienautor Peter Hajek: "Wir sehen, dass dieses Thema den
Menschen allmählich wirklich unter den Nägeln brennt. Das Heizen
beeinträchtigt die Kaufkraft, die Bezieher von Durchschnittseinkommen
sind zurecht in Sorge, dass ein etwas kälterer Winter wirklich
empfindliche Löcher ins Haushaltsbudget reißen könnte."

Ausstieg aus der fossilen Wärmenutzung

Gleichzeitig mit der Sorge um immer weiter steigende Ölpreise
wächst die Bereitschaft, von fossilen Energiequellen auf erneuerbare
Energie umzusteigen.

- 36% wollen "in nächster Zeit" auf eine andere Energieform
umsteigen
- Von dieser Gruppe wollen wiederum 22% im Laufe eines Jahres und
34% innerhalb der nächsten beiden Jahre umsteigen.
- Die am häufigsten genannten alternativen Heiztechnologien sind
Wärmepumpen (21%) und Pelletsheizungen (19%).

Hürden für den Umstieg

Die Befragten, die grundsätzlich den Wunsch haben, auf nachhaltige
Formen des Heizens umzusteigen, dies aber nicht gleich tun wollen
geben die folgenden Hürden für den Umstieg auf erneuerbare Energie
an:

- 55% fürchten, dass die Anfangsinvestitionen sehr hoch sein werden.
- 30% fürchten, dass auch bei Pellets die Brennstoffpreise steigen
könnten
- 13% geben an, einfach zu wenig Informationen zu haben

Die Chancen nützen durch Information und Anstoß-Förderungen

Für Christian Rakos, den Geschäftsführer des Verbands proPellets
Austria, liegt hier eine Chance: "Österreich könnte jetzt die
Energiewende beim Heizen schaffen. Mit Aufklärung und einer gezielten
Förderpolitik könnte der Anteil an Heizungen, die nachhaltige
Energiequellen nutzen, in kurzer Zeit deutlich gesteigert werden. Das
brächte sowohl Vorteile für den Klimaschutz als auch für die
Wertschöpfung, denn Brennstoffe wie Holz oder Pellets werden - anders
als Öl und Erdgas - in Österreich erzeugt."

Details zur Studie:

Im Auftrag von proPellets Austria befragte Peter Hajek Public
Opinion Strategies die Zielgruppe der Verwender von Ölheizungen.

- Repräsentative Befragung
- Stichprobengröße: 300 Befragte
- Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 5,7%
- Feldarbeit: 16. bis 23. August 2011

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0020 2011-11-19 11:01 191101 Nov 11 PEL0001 0565



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Rückfragehinweis: Dr. Christian Rakos
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A-3012 Wolfsgraben
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M: +43 664 5146412
www.propellets.at

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