• 18.11.2011, 16:45:13
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BZÖ-Huber: Landwirtschaftsbudget zurück an den Start!

Landwirte als freie Unternehmer und nicht als Raiffeisen-Bittsteller

Wien (OTS) - "Zurück an den Start mit dem Landwirtschaftsbudget",
forderte heute BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber im Rahmen der
Budgetdebatte im Nationalrat. Huber kritisierte, dass die Budgets der
Verbände beziehungsweise der ÖVP-Vorfeldorganisationen kräftig erhöht
würden. So bekomme etwas die Präsidentenkonferenz jetzt 600.000 Euro
statt 60.000 Euro. "Während den Landwirten das Geld aus der Tasche
gezogen wird, bekommt die Landwirtschaftskammer neben den
Zwangsbeiträgen auch noch Förderungen."

Huber forderte Maßnahmen des ÖVP-Landwirtschaftsministers
Berlakovich, um die Bauern zu freien Unternehmern zu machen und nicht
zu Raiffeisen- beziehungsweise ÖVP-Bittstellern. "Die ÖVP hat schon
genug Existenzen von Landwirten ruiniert. Die Bauern brauchen daher
eine Stärkung der Wettbewerbsbehörde sowie einen Schutz vor den
Genossenschaften und vor Raiffeisen."

Der BZÖ-Agrarsprecher verlangte weiters, dass sich die rot-schwarze
Bundesregierung auf EU-Ebene für die heimische Landwirtschaft
einsetzen solle. Es müsse Schluss damit sein, dass gentechnisch
verändertes Tierfutter in Österreich verwendet werde. Huber wies auch
darauf hin, dass jährlich zwei Millionen Schweine und 100.000 Rinder
importiert würden.

"Die ÖVP soll endlich mit dem angekündigten Bürokratieabbau im
Landwirtschaftsbereich beginnen und die BZÖ-Forderungen umsetzen, um
das Bauernsterben zu beenden", sagte Huber.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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