• 18.11.2011, 15:28:39
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Nationalrat - Wurm: Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter verbessern

Nationalratsabgeordneter Lipitsch für Einführung einer Millionärssteuer

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gisela Wurm betonte
heute, Freitag, im Nationalrat, dass in den letzten Jahren viel getan
wurde, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Österreich zu
verbessern. Dennoch gäbe es noch einiges zu tun, um die Situation
weiter zu verbessern, so "etwa die Einführung eines Papa-Monats in
der Privatwirtschaft", sagte Wurm. Nationalratsabgeordneter Hermann
Lipitsch unterstrich in der heutigen Debatte die Forderung der SPÖ
nach Einführung einer Millionärssteuer. ****

Die Kinderbetreuungseinrichtungen wurden in den letzten zehn Jahren
intensiv ausgebaut, besonders für die Drei- bis Sechsjährigen,
stellte Wurm fest. Die Abgeordnete zeigte sich außerdem erfreut, dass
die Anstoßfinanzierung durch den Bund zum weiteren Ausbau der
Kinderbetreuungsplätze, insbesondere für die Unter-Dreijährigen,
fortgesetzt wird. "Dafür haben wir lange gekämpft", unterstrich Wurm.
Auch die Einführung des einkommensabhängigen Elterngeldes habe sich
bereits bezahlt gemacht - die Inanspruchnahme seitens der Väter stieg
um mehr als 30 Prozent. Wurm sprach sich dafür aus, den sogenannten
"Papa-Monat", den es im Öffentlichen Dienst seit Anfang des Jahres
gibt, auch in der Privatwirtschaft einzuführen. "Das wäre ein
wichtiger Beitrag, um die Väterbeteiligung bei der Kinderbetreuung
weiter zu fördern", sagte Wurm.

SPÖ-Nationalratsabgeordneter Hermann Lipitsch erinnerte in der
heutigen Debatte daran, dass unter Schwarz-Blau der
Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) geradezu "ausgeräumt" wurde. Die
Folgen davon müssten die Familien bis heute ausbaden, sagte Lipitsch,
der betonte, dass man Familienminister Mitterlehner bei seinen
Vorschlägen zur Sanierung des FLAF unterstützen werde. Lipitsch
sprach sich außerdem für die Einführung einer Millionärssteuer in
Österreich aus. Es sei "nur gerecht, dass auch die Superreichen ihren
Beitrag zur Sanierung des Budgets leisten", unterstrich Lipitsch.
(Schluss) sc

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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