Stichworte: Familie, International, Kinder, Medien Channel: Chronik
OTS0032   17. Nov. 2011, 09:24

ots.Audio: Nachrichten: Wie viel Elend vertragen unsere Kinder? - AUDIO


OAS0001 5 CA 0044NAA
Do., 17. Nov. 2011


ots.Audio: Nachrichten: Wie viel Elend vertragen unsere Kinder?


AUDIO zu OTS - Schon diese Geräusche sind Furcht einflößend. Bilder im Fernsehen zu Krieg und Naturkatastrophen sind noch bedrohlicher, vor allem bei Kindern erzeugen sie Angst und Schrecken, schreibt das Apothekenmagazin "Baby und Familie".

Der Flashplayer wird hier angezeigt


High-Res (mp2) herunterladen
Low-Res (mp3) herunterladen

0-Ton: 6 Sekunden Geräusch/Krieg

Schon diese Geräusche sind Furcht einflößend. Bilder im Fernsehen
zu Krieg und Naturkatastrophen sind noch bedrohlicher, vor allem bei
Kindern erzeugen sie Angst und Schrecken, schreibt das
Apothekenmagazin "Baby und Familie". Nun will man als Erwachsener ja
nicht gänzlich auf Nachrichten verzichten, nur weil Kinder im Hause
sind. Darum haben wir Chefredakteurin Stefanie Becker gefragt: Ist es
sinnvoll, gemeinsam mit den Kindern Nachrichten zu schauen?

0-Ton: 17 Sekunden

Nein, es reicht nicht, wenn die Eltern daneben sitzen. Am besten
sehen die Kinder gar nicht diese Bilder, denn sie sind oft sehr
drastisch, häufig wird z.B. Schreckliches im Detail gezeigt. Und wenn
dieses Leid dann auch noch Kinder betrifft, geht das unserem
Nachwuchs sehr nahe, und es macht ihnen zu sehr Angst, auch wenn sie
zusammen mit den Eltern so einen Bericht gesehen haben.

Wenn Kinder etwas älter sind, wollen sie aber auch mitreden,
kompetent sein. Wie geht man mit News, in Verbindung mit Kindern dann
um?

0-Ton: 14 Sekunden

Ab dem Schulalter, also wenn die Kinder rund acht Jahre alt sind,
gibt es spezielle Kindernachrichten im Fernsehen. Für die Jüngeren
eignen sich die allerdings noch nicht, sie sind einfach sehr leicht
zu ängstigen. Darum sollten Eltern Nachrichten erst anschauen, wenn
die Kleinen schon im Bett sind.

Nun kann es aber doch passieren, dass die Kleinen etwas
Schreckliches, wie z.B. eine Naturkatastrophe im Fernsehen gesehen
haben. Wie sollte man als Erwachsener reagieren?

0-Ton: 23 Sekunden

Ja, das ist gar nicht so einfach, aber Eltern sollten versuchen
sachlich die Situation zu erklären, auch dass das Geschehene sie
traurig macht. Nach Möglichkeit sollten sie es auch mit positiven
Gedanken verknüpfen, also z.B. wie kann man den Opfern durch Spenden
helfen, ihre Not und ihr Leid lindern. In der Regel erlischt das
Interesse der Kinder an den Ereignissen auch, wenn man mit Fakten
ihre Welt wieder in Ordnung gebracht hat.

Und das kann z.B. ein Atlas sein, wo Eltern ihren Kindern zeigen,
wo es auf der Welt Erdbebengebiete oder Vulkane gibt und sie
beruhigen, dass man bei uns zuhause keine Angst davor haben muss, rät
"Baby und Familie".

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt
bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0032 2011-11-17 09:24 170924 Nov 11 NAA0001 0393



Wort und Bild - Baby und Familie Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.baby-und-familie.de

Aussendungen von Wort und Bild - Baby und Familie abonnieren: als RSS-Feed per Mail