• 15.11.2011, 15:01:29
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FPÖ-Lausch: Darabos hat Vertrauen verwirkt

Wien (OTS) - "Geradlinigkeit, Mut und Gehorsam." Diese
Anforderungen sind jene, welche die Bevölkerung und so manch
Vorgesetzter von seinen Soldaten einfordert. Geht es nach FPÖ NAbg.
Christian Lausch, ausschließlich Eigenschaften, die BM Norbert
Darabos nicht besitzt. "Führen durch Vorbild, so wie es sein sollte,
ist durch einen auf allen Ebenen gescheiterten Parteibuchminister wie
Darabos nicht möglich." so Lausch.

Darabos und Geradlinigkeit, zwei Dinge die sich Ausschließen. Durch
seinen Meinungsschwenk um 180 Grad Anfang Oktober 2010 zum Thema
Wehrpflicht, hat Darabos bewiesen, dass er eine etwaige
Geradlinigkeit sofort über Bord wirft, wenn es um den SPÖ Wahlkampf
geht. "Noch am 3. Oktober 2010 hat Darabos im Zuge der Ausmusterung
in Wr. Neustadt bekräftigt, die allgemeine Wehrpflicht garantiere die
Verankerung der Armee in der Gesellschaft. Einen Tag später - nach
einem Vorstoß der SPÖ Spitze im Wien Wahlkampf - hatte Darabos
bereits einen Schwenk in Richtung Berufsheer vollzogen. Unsere
Heeresbediensteten brauchen für Ihre Arbeit eine
Führungspersönlichkeit, auf die sie sich verlassen können. BM Darabos
hat dieses Vertrauen seiner Bediensteten längst verwirkt", so Lausch.

Laut Lausch ist es auch mit dem Thema Mut bei Darabos nicht weit her.
"Wenn man Fehler macht, muss man auch dafür gerade stehen. Jedem
jungen Rekrut wird diese Tugend beigebracht. Betrachtet man die Causa
Entacher, hat Darabos dies allerding nicht verstanden. Wenn Darabos
nicht einmal den Mut hat, zu seinen eigenen Fehlern zu stehen, ist es
auch unmöglich von seinen Soldaten einzufordern, in von ihm
befohlenen Einsetzen mutig Leib und Leben zu riskieren", so Lausch
weiter.

Folgt man den Aussagen des Bundespräsidenten, der als
Oberbefehlshaber des Bundesheeres, selbst die Pläne von Darabos nicht
unterstützt, versteht man im Zuge der Entacher-Gehorsamkeitsdebatte
die Welt nicht mehr. "Hinter Darabos steht niemand, nicht einmal der
Oberbefehlshaber des Bundesheeres und sein eigener SPÖ Kollege. Wie
kommt Darabos auf die Idee, dass ihm die Heeresangehörigen bei seinen
rein parteipolitischen Spielchen noch folgen sollen?", so der
freiheitliche Nationalratsabgeordnete.

"Darabos hat das Vertrauen seiner Soldaten verspielt und gefährdet
durch sein Verhalten die Sicherheit unseres Landes. Er hat alle
Soldaten verkauft und nun mehrfach bewiesen, dass er unfähig ist, ein
solch sensibles Ressort zu führen. Darabos ist nicht mehr tragbar und
als Verteidigungsminister eine völlige Fehlbesetzung. Es ist Zeit zu
gehen Herr Darabos!", so Lausch abschließend.

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