• 14.11.2011, 20:09:59
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"Lustige" Gedächtnislücken (von Claudia Grabner)

Ausgabe 15. Nov. 2011

Klagenfurt (OTS) - Der eine, nur mäßig begabte Walter Meischberger
war mitunter selbst baff erstaunt, mit welchen "Leistungen" man
Millionen machen kann. Der andere, Freund und Weggefährte Karl-Heinz
Grasser, hat über sich selbst philosophiert, "zu jung, zu schön, zu
reich" gewesen zu sein, als dass ihm nicht die Neider seinen Erfolg
madig machen wollten. EINEN Vorzug hat der "Musterknabe der
heimischen Elite" in ungewohnter Bescheidenheit ausgespart: War er
nicht auch "zu clever"? Seit Jahren fahndet die Justiz im komplexen
Netz aus Freunden und Bankkonten, und Stiftungen, und Überseefirmen,
und Veranlagungen nach jenem Material, das aus Verdachtsmomenten den
Beweis (oder die Nullnummer) machen sollte. Jede neue Wunderlichkeit,
die da aus dem Dickicht der Kompliziertheit ausgegraben wird - KHG
pariert sie alle. Auch dann, wenn ihm die Erklärungen abhanden
kommen. Dann beglückt er die Ermittler eben mit belustigenden
Gedächtnislücken. Wie im Fall einer Finanzbeamtin, die sein
Steuerprüfungsverfahren ersatzlos abgesagt hat. Sie war Grassers
Studienkollegin - doch daran kann sich der gute Ex-Studienfreund
nicht mehr erinnern ...

Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/512000-502
mailto:[email protected]

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