- 14.11.2011, 11:47:55
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Bayr zum World Writers Day: Meinungsfreiheit als Gradmesser von Demokratie
Wien (OTS/SK) - "Meinungsfreiheit charakterisiert eine echte
Demokratie. Wie eine Demokratie mit ihren KritikerInnen verfährt, ist
eine gute Messlatte für die demokratische Ausrichtung eines Staates",
stellte SPÖ-Entwicklungssprecherin Petra Bayr anlässlich des Tages
des inhaftierten Schriftstellers (World Writers Day) am 15. November
fest. Laut P.E.N.-Klub sind weltweit fast 1.000 Schriftsteller
verboten, bedroht oder im Gefängnis. Mindestens 100 bezahlen jährlich
ihr Eintreten für eine "leistungsfähigere" Demokratie mit dem Leben.
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"Meinungsfreiheit in Wort, Schrift und Bild ist eine Grundsäule von
Demokratie und ein Menschenrecht. Nur 'unterentwickelte', quasi
Demokratien haben es nötig ihre KritikerInnen in Gefängnisse zu
stecken", sagt Bayr gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Daher ergeht auch
der Auftrag - an Österreich und die EU - auf diplomatischer Ebene
mehr Lobbying für Meinungsfreiheit zu betreiben. "Das Recht auf freie
Meinungsäußerung, Pressefreiheit und Informationsfreiheit sind
unerlässlich, um wirtschaftlich und politisch auf Augenhöhe
kommunizieren zu können. Zivilgesellschaftliche Interessen dürfen bei
wirtschaftlichen Überlegungen nicht unter den Tisch fallen", ist Bayr
überzeugt.
Das Writers in Prison Committee (Komitee für inhaftierte und
verfolgte Autoren) der internationalen Autorenvereinigung P.E.N.
wurde 1960 gegründet. Seit über 60 Jahren setzt es sich für
Schriftsteller, Journalisten und Verleger ein, deren Regierungen sie
mundtot machen wollen. (Schluss) up/mp
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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